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Feb 25 2010

Winter 2010

Jedes Jahr zur selben Zeit ist er da, der Winter. Eigentlich mag ich die Zeit.

Im Moment bin ich aber etwas genervt. Seit dem 17.12.  haben wir nun Schnee. Am Anfang fand ich es toll und habe mir ganz fest gewünscht, das der Schnee bis Weihnachten bleibt und er blieb und ist immer noch da.

Mittlerweile ist der Schnee an einigen Stellen sehr hoch. Spaziergänge über die Felder sind nicht mehr möglich, weil man bis über die Knie im Schnee versinkt. Hunderunden sind für mich nicht mehr drin, weil die Gefahr zu groß ist das ich falle und meinen Rücken wieder kaputt mache.  Das Risko kann ich nicht eingehen.

Am Schlimmsten ist der Wind oder der Sturm der hier bei uns um die Häuser pfeift. Schneeverwehungen sind ganz normal. Wie Daisy übers Land zog kamen die ersten Verwehungen, manche Strassen waren danach nicht mehr befahrbar. Schneefräsen wurden eingesetzt und so sind rechts und links an den Strassen hohe Schneeberge zu bewundern. Nach jedem Sturm wurden die Schneeverwehungen höher und man kann in den Schneeverwehungen sehen wieviel Schnee wieder dazu kam. Der Weg zur Abreit wurde auch immer anstregender. Es war schon spannend zur Arbeit zu fahren: ich mußte Umwege fahren um anzukommen. Das bedeutete jeden Tag 10km mehr Fahrtweg und daswar nicht nur nervig sondern wirklich anstrengend.

Wie Miriam übers Land zog, hatten die Schulmeister die glorreiche Idee, die Kinder um 11 Uhr nach Hause zu schicken. Wäre super gewesen, wenn sie sich vorher erkundigt hätten, ob die Busse noch fahren. Einige Kinder haben sich dann zu Fuß auf den Weg nach Hause gemacht – ohne Aufsicht, 8Km!

Nach jedem Schneesturm überlegt man, kommt der Bus, fällt die Schule aus? Das erste was morgens angemacht wird ist das Radio um den Verkehrfunk zu hören. Bis jetzt ist die Schule erst an einem Tag ausgefallen. Zum Glück muß ich sagen. Viel schlimmer ist der Spruch die Eltern können entscheiden, ob sie ihre Kinder zu hause lassen. Aber dann fehlt den Kindern der Unterrichtsstoff . Ich wäre froh, wenn das Bildungministerium entscheiden würde, dann ist das einzelne Kind nicht benachteiligt. Aber das ist wohl zu schwierig, man müsste ja sehr früh aufstehen um die Entscheidung zu treffen.

Der Arbeitsweg für meinen Mann war auch immer sehr spannend. Er fährt Bahn. Diverse Züge sind schon ausgefallen, die Verspätungen registriert er schon gar nicht mehr. Eine Entschädigung gibt es trotzdem nicht, da es ja höhere Gewalt ist. Der hohe Preis für die Tickets bleibt. Jaja der Winter kommt immer so plötzlich.

Natürlich gibt es auch spannende Sachen die man erleben kann. Toll war der Tag, wo wir zur Möweninsel laufen konnten, weil die Schlei zugefroren war. Sie war sehr lange zu gefroren. Mathias hat ein paar Fotos online gestellt:

Der Tag an dem die Schneefräse hier am Haus vorbei fuhr, das war schon spannend. Die Landschaft sieht auch wunderschön aus. Auch die Kinder haben Spaß, es werden Schneemänner und Schneefrauen gebaut. Ach und Schneeballschlachteln werden gemacht. Und auch unser Hund hat viel Spaß.

Ich muß sagen, soviel Schnee habe ich seit der Schneekatastrophe nicht mehr gesehen. Mal schauen wie lange wir die weiße Pracht noch ertragen müssen. zur Zeit regnet es und es taut – endlich!

Jan 24 2010

Mein Traumfänger

Im Dezember habe ich einen Kommentar bei Delijo hinterlassen. Warum? Nun selbiger hatte eine Weihnachtsverlosung in seinem Blog und man sollte einen Kommentar hinterlassen. Bei dem Kommentar ging es darum einen Traumfänger zu gestalten und selbigen dann vielleicht zu gewinnen. Nun ich habe ihn gewonnen und mich riesig gefreut.

Er ist schon vor einiger Zeit angekommen und hängt in der Schlafzimmerecke an meinem Bettchen. Ich sage noch mal vielen Dank, ich freu mich riesig über den Gewinn.

Hier ist er:

Jan 24 2010

Mein neuer Freund, der Vortex

Nachdem ich mich ja im Dezember erst über eine tolle Lufu gefreut habe, hat es mich 5 Tage später umgehauen.  Ich hatte mir einen Infekt eingefangen und mein Asthma war ausser Rand und Band. Kleine Wege waren eine große Strapaze. Haushalt mußte liegen bleiben und tägliche Kleinigkeiten waren eine ebenso große Hürde. Also bin ich langsam zu meinem Arzt gefahren. Er stellte das typische Hiemen über der Lunge fest und ein “Geräusch”.  Also alles ziemlich doof, Fieber hatte ich keines aber alles andere reichte ja auch.

Erstmal Cortison und das gleich ziemlich hoch. Über Vor-und Nachteile von Cortison habe ich ja schon mal geschrieben. Dieses Mal habe ich die Cortisoneinnahme als absolutes Vorteil gesehen. Lebensrettend würde ich es bezeichnen. Da ich nicht tief einatmen konnte, was zur Einnahme meiner Dauermedikation aber sehr wichtig ist, mußte ein anderes Spray her mit einer Einatmungshilfe. Mein gutes Symbicort geht mit Einnahmehilfe nicht, da es kein Dosier-Aeresol ist sondern ein Turbohaler. Also bekam ich ein neues Spray, welches genauso gut ist wie Symbicort, es nennt sich Vianii und ist ein Dosieraerosol. Dazu bekam ich dann auch meinen neuen Freund, eine Vortex-Inhalierhilfe. Eine extrem tolle Hilfe. Der Hersteller ist die Pari GmbH, ohne dessen Hilfsmittel ich hier wohl gar nicht sitzen würde.

Auch für mein Notfallspray absolut toll. Dieser Vortex ist eine Gerät mit einem Hohlraum und einem Ventil vorne am Mundstück. Man sprüht das Spray in die Öffnung am Ende und lässt das Dosieraerosol dran und dann kann man mit 7-10 normalen Atemzügen den Inhalt leer atmen. So kommen die Substanzen auch in der Lunge an und auch wenn man nicht tief einatmen kann macht es nichts, es kommt trotzdem in der Lunge an.

Ich bin total gut damit zurrecht gekommen und werde diesen Vortex pflegen und in Zukunft auch weiter benutzen. Eine tolle Erfindung und im Notfall auch gut und zügig zu gebrauchen. Das schöne an diesem Teil ist, dass es nicht so groß ist, in jede Handtasche passt und leicht zu reinigen ist. Ich bin total begeistert von der Inhalationshilfe. Kann ich jedem nur empfehlen, der ein Dosieraerosol benutzen muß.

Zum Glück geht es mir jetzt wieder besser und  das Cortison muß ich jetzt auch nicht mehr nehmen.

Weitere Informationen gibt es dann noch bei Pari:

Die antistatische Inhalierhilfe VORTEX® hilft diese Nachteile von Medikamentensprays zu überwinden. Der Patient hat nach dem Auslösen des Sprühstoßes Zeit, um das Medikament aus der VORTEX® abzuatmen. Die Koordination von “Drücken und Einatmen” wird somit deutlich erleichtert und die Therapie durch eine zuverlässige Dosierung sicherer.

Durch das einzigartige Zyklon-Wirbel-Prinzip wird beim Einatmen des Patienten die Medikamentenwolke in einen Wirbel versetzt. Hierbei werden vor allem die feinen Tröpfchen zur Lunge dirigiert und der Mund-Rachen-Raum kann weitestgehend frei von unerwünschten Medikamentenablagerungen bleiben.

Und ganz besonders wichtig in meinen Augen:

Die VORTEX® ist spülmaschinenfest, auskochbar und für den Einsatz in der Klinik auch desinfizier- und sterilisierbar.

Dez 31 2009

Jahresrückblick 2009

Das Jahr 2009 war toll und entsetzlich traurig zugleich!

Es fing eigentlich ganz normal an. Ein wichtiges Ereignis stand im März auf dem Plan: die goldene Hochzeit meiner Eltern. Es wurde ein rauschendes Fest was wir alle genossen haben. Tolle Party!

Ein paar Wochen später war die Konfirmation von meinem Neffen, das war auch wieder eine tolle Zusammenkunft meiner verückten tollen Familie.

Im Juni haben meine Eltern sich einen Wohnwagen gekauft, ein Traum ging in Erfüllung. Im Juli fuhren wir damit in den Urlaub nach Römö und es wahr ein Traumurlaub. Bis, ja bis zu dem Moment, wo wir erfuhren das mein Onkel krank ist, sehr schwer krank.

Der traurigste Teil des Jahres sollte nun kommen. Von der Diagnose Lungenkrebs bis zu seinem Tode dauerte es nur knapp 3 Wochen. Das war für uns alle ein so schwerer Schock, unglaublich! Die Erholung durch den Urlaub war dahin, aber das war nun auch egal. Viele andere Dinge wurden bedeutend wichtiger.

Viel Zeit zum Trauern blieb uns allerdings dennoch nicht. Meine Freundin dachte sich nämlich, dass der Typ, den sie kennen gelernt hatte, genau der Richtige ist. Die Beiden wollten nun also mal schnell heiraten.  Wir wurden so in unserer Trauer etwas abgelenkt und ich war im September dann Trauzeugin. Auch diese Feier war wieder eine tolle Fete.

Ein paar Kilos habe ich übers Jahr gesehen auch verloren, bin sogar unter die Sportler gegangen und habe großen Spaß daran.

Die Arbeit bringt immer noch super viel Spaß und meine Station und die kollegen dort sind einfach toll.

Im Dezember haben wir dann noch ein neues gebrauchtes Auto gekauft und gestern dann haben wir den Firmanwagen zurückgegeben.

Es ist natürlich noch viel mehr gehschehen. Einige traurige Dinge, einige sehr schlimme Dinge aber auch viele schöne Dinge. Mittlerweile ist das Jahr fast um und trotz dem Tod von meinem Onkel war es ein spannendes und auch schönes Jahr.

Guten Rutsch und ich hoffe, dass das nächste Jahr schön wird. Euch allen ein gesundes neues Jahr und viel Spaß!

Bildquelle: Pixelio / Joujou

Dez 27 2009

Wichtige Tage

Für viele Leute ist Weihnachten wichtig, Geburtstage, Hochzeitstage, Ostern und noch soviele andere Tage. Für mich auch, aber es  gibt nur einen wirklich wichtigen Tag und das ist seit 16 Jahren der 27.12.

1993  wurde auf meiner damaligen Station ein neuer Zivi eingesetzt und es war um mich geschehen. Seit diesem Tag, dem 27.12,  bin ich mit meinem Mathias zusammen.

Jetzt wollte ich einfach nur mal DANKE sagen.  Ohne ihn wäre ich nur ein halber Mensch!  Und auch sonst wäre ich nicht die, die ich jetzt bin.

Dez 24 2009

Frohe Weihnachten 09

Ich wünsche allen meinen Lesern, Freunden, Bekannten ein wunderschönes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage. Vor allem meinen Kollegen im Krankenhaus, die heute und an anderen Feiertagen arbeiten müssen und natürlich auch all den vielen anderen Schichtdienstarbeitern, die nicht bei ihren Familien sein können.

Natürlich will ich auch meine tolle Familie nicht vergessen. Lasst euch nicht ärgern und esst nicht zu viel und genießt die freie Zeit!

Bildquelle: Pixelio /rohavideo

Dez 22 2009

Twitter-Umfrage

Follow schwesterf on Twitter Gilly hat zu einer Umfrage aufgerufen und ich finde die Fragen toll. Deshalb beantworte ich die Fragen an dieser Stelle einfach einmal.

1. Wie ist dein Twittername?
SchwesterF

2. Hast du einen weiteren Twitter Account oder twitterst du bei einem Gemeinschafts-Account mit?

Nur meinen eigenen.

3. Wie viele Follower hast du und wie vielen Leuten followst du?

578 Follower und 472 Following

4. Wie viel Zeit verbringst du täglich schätzungsweise mit twittern?
Wenn ich zu Hause bin recht viel, bei der Arbeit extrem selten.

5. Benutzt du am PC/Mac ein Programm zum Twittern oder benutzt du die Website von Twitter?

Von der WebSite

6. Twitterst du unterwegs?

Ja, mit meinem Nokia E66

7. Wenn ja, welchen Client verwendest du auf deinem Handy/Smartphone?
Twibble

8. Unter welchen Bedingungen followst du einem neuen Follower zurück?
Ich schaue mir die Profile an und prüfe die letzten Tweets. Dann beobachte ich erst immer ein paar Tage und followe dann zurück, wenn mir gefällt, was ich da lese.

9. Wie findest du die neue Retweet-Funktion von Twitter?
Blöde, da ich keinen Kommentar hinterlassen kann.

10. Benutzt du das Listen-Feature von Twitter?

Schau immer mal was das für Listen sind, selbst noch keine erstellt.

11. Was hältst du von Werbung durch andere User im Twitterstream (z.B. Magpie)?
Anstrengend und nervend.

12. Gibt es eine Funktion die du bei Twitter vermisst?
Im Moment keine.

13. Kannst/magst du einen bestimmten Twitterer empfehlen?

Ja den @penzonator, weil er mein Mann ist. :-) )

14. Hast du noch eine persönliche Anmerkung zu Twitter?

Weniger selten den Failwhale sehen zu müssen, wäre cool.

So, wer mag, kann nun ebenfalls an der Umfrage Teilnehmen. Die Fragen findet ihr bei Gilly

Dez 12 2009

Die erste sehr gute Lufu seit Jahren.

Grüne NaturErstes Gesundheitliches Highlight seit langem war jetzt eine super Lufu. als Asthma-Patient muß ich regelmäßig zur Lungenfunktionskontrolle (Lufu) und diese stand diese Woche wieder an.  Seit vielen Jahren war sie immer unzufriedend ausgefallen und nun ist sieendlich einmal  besser geworden.  Meine Medikation bleibt erstmal so eingestelt, wie sie ist.  Ebenso erfreulich: Mein Notfallspray benutze ich auch deutlich weniger.

Demit ist mein erstes kleines Ziel erreicht. Was so 10kg weniger Gewicht ausmachen können. Mein nächstes Ziel ist nicht mehr weit weg, ich will ein UHU werden.  Das ist zu schaffen und ich werde mein Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Seit meiner Reha im Jahr 2006 habe ich jetzt über 20kg geschafft und darauf bin ich sehr stolz.

Creative Commons License photo credit: ohaoha

Dez 07 2009

Rosa Schleife oder Brustkrebs-Solidarität

Rosa_SchleifeDas Thema Brustkrebs ist für mich seit 2004 ein großes Thema. Schon vorher fand ich es sehr schlimm, habe mich aber nicht damit befasst. Im Oktober 2004 erkrankte meine Mutter daran. Seitdem befasse ich mich eingehender mit dem Thema. In meinem Umfeld sind mittlerweile viele Frauen an diesem Krebs erkrankt und leider auch einige daran gestorben. Ich selbst bin gesund. Toitoitoi. Gehe regelmässig zur Mammographie und zum Gynäkologen, leider muß ich auch an andere Krebserkrankungen denken, da es in meiner Familie leider auch Lungenkrebs gibt und mein Onkel schon daran verstorben ist.

Aber nun zurück zum Thema Brustkrebs. Als ich in der Hautklinik auf Sylt gelegen habe, saßen an meinem Tisch 3 Frauen, die gerade erfolgreich gegen den Brustkrebs angekämpft hatten. Frauen jeden Alters, eine war sogar noch jünger als ich es war. BrustOp, Bestrahlung und Chemo, alles hatten die 3 hinter sich gebracht und alle 3 waren unendlich fröhlich und gut drauf.

Jedes neue Haar wurde gefeiert und die Perücken wurden irgendwann weggelassen. Es war eine interressante Zeit aber auch oft traurig. Es war auch spannend zu hören, dass bei allen Dreien unterschiedlich vorgegangen wurde. Bei der einen erst Chemo dann OP, bei der anderen erst Bestrahlung und Chemo dann OP. Bei der Dritten erst OP dann Chemo. Bei meiner Ma erst Probeentnahme des Tumores und leider danach Entfernung der Brust. Zum Glück war keine Chemo nötig. Bei ihr ist es alles gut gegangen und als sie mich nach einem Katalog fragte um nach einen neuen Badeanzug zu schauen wußte ich, sie schafft es. So geht jeder mit der Erkrankung anders um. Wir zu hause gehen damit sehr offen um.

Aber ich finde es immer wieder erschreckend, dass die gesetzlichen Krankenkassen erst ab 50 Jahren die Mammographie empfehlen. In meinem Umfeld sind die Frauen alle zwischen 30 und 5o Jahren alt, alle haben durch gute Selbstkontrolle die kleinen Veränderungen ihrer Brust  festgestellt und ihr Leben dadurch gerettet.

Also Mädels kontrolliert eure Brust regelmässig und besteht auf eine Mammographie, wenn ihr etwas spürt. Hier noch ein sehr witzig gemachtes Video zum Thema Brustkrebs und -Vorsorge. Eigentlich steht eine rosa Schleife stellvertretend als Erinnerung an das Thema, ganz ähnlich also, wie die rote Schleife bei AIDS . Im Video wurde die rosa Schleife durch rosa Handschuhe getauscht. Leider sind meine Handschuhe auf Station lila. :-)

YouTube Preview Image

via: athertonblab / Blidquelle: Wikipedia

Dez 06 2009

Herbst / Winter

One MorningDer Übergang vom Sommer zum Herbst ist für meine Haut und mich immer schlimm. Der Sommer tut meiner Haut immer gut, man muß nicht soviel Klamotten tragen und die Haut bekommt schön Luft. Im Moment sind wieder die typischen Stellen angegriffen.Durch die Nordsee-Besuche habe ich dann auch immer eine freie Nase und wenig Allergien. Es sei denn rundherum wird Stroh gefahren. Dieses Jahr ging es allerdings gut. Im Herbst muß ich aber immer sehr aufpassen, dass mich keine Erkältung erwischt. Bei mir besteht dann ja immer die Gefahr, dass es schlimmer wird als nur eine Erkältung.

Dieses Jahr schwebt über uns allen diese Schweinegrippe. Ich halte die ganze Geschichte für reine Panik mache, vorallem mit der Impferei. Ich werde mich nicht impfen lassen. Aber das muß natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Ich erinnere mich noch daran wie es in der 5. Klasse war: wir Mädels sollten gegen die Röteln geimpft werden. Also sind wir alle  zum Gesundheitsamt gelatscht und was passierte mir?  Die haben sich geweigert mich zu impfen, da ich ja soviele Allergien habe. Gerade gegen Röteln wollte ich aber unbedingt geimpft werden. Der Grund dafür ist, dass ich eine Gehörlose Kusine habe. Denn es besteht die Gefahr, wenn man z.B. während der Schwangerschaft an Röteln erkrankt, dass man ein krankes Kind bekommt. Eine mögliche Komplikation ist Gehörlosigkeit. Da stand ich da nun beim Gesundheitsamt und wurde aufgrund der Allergien nicht geimpft.

Zum Glück bekam ich später die Röteln und immunisierte mich selbst. Als ich schwanger wurde, wurde mein Titer bestimmt und dieser war ok.

Jetzt während der Schweinegrippe sollen sich gerade chronisch Kranke und Pflegepersonal impfen lassen. Ich gehöre zu beiden Gruppen, aber wer verspricht mir das ich auf das Mittel nicht reagiere also werde ich mich nicht impfen lassen.

Ich werde regelmässig in die Sauna gehen und mich gesund und vitaminreich ernähren, vielleicht komme ich ja um eine Grippe herum. Sicherlich werde ich mich wieder erkälten und auch mit Sicherheit die eine oder andere Nasennebenhöhlenentzündung bekommen aber ich werde es überstehen.

Ach ja und immer schön die Füsse warm halten. :-)
Creative Commons License photo credit: XOZ