Etwas aus meiner Kindheit

Dänemark Urlaub mit dem Rad

Ich bin früher immer mit meinen Eltern in Urlaub gefahren. Wir haben lange Fahrradtouren gemacht. Wir haben unser Gepäck aufs Fahrrad gepackt und sind immer Richtung Norden gefahren. Ich war mit dem Rad in Dänemark, Schweden und auch in Norwegen. Norwegen ist wunderschön aber nicht geeignet für Fahrradtouren.

Heute will ich mal von der einen Tour erzählen. Wir sind mit dem Rad los und mußten dann aber mit dem Auto abgeholt werden. Ich fang mal vorne an. Wir sind mit dem Rad nach Kiel und von dort mit der Fähre nach Langeland. Unsere Tour ging weiter über Seeland mit Halt in Kopenhagen und Aufenthalt in Roskilde. Von dort weiter nach Hundestedt auf Seeland und mit der Fähre nach Grenaa, zurück auf das dänische Festland. Unsere Touren fanden immer in den Sommerferien statt und dauerten meistens um die 3 Wochen.

Mein Asthma und mein Heuschnupfen waren mein ständiger Begleiter und meine Dosieraerosole waren ebenfalls immer dabei. Da wir aber meistens an der Ostsee entlang gefahren sind, ging es mir immer gut. In Grenaa gibt es einen tollen Campingplatz. Wir kamen auf diesem Campingplatz an und alles war prima. Aber dann stellte ich fest, dass meine Sprays fast leer waren und von da an ging es mir immer schlechter. Trotzdem haben meine Eltern und ich eine Tagesreise nach Schweden gemacht. Mein Asthma wurde auf der Fahrt immer schlimmer und es wurde immer dramatischer. Es wurde ein Arzt ausgerufen und das böse Spiel nahm seinen Lauf. Ich lag in einer Kabine und bekam kaum noch Luft. Wie wir wieder in Dänemark ankamen wurde ich sofort ins Krankenhaus gebracht und landete auf der Intesivstation. Das war eine ganz schlimme Zeit. Ich blieb eine Woche in dem Krankenhaus. Ich verstand kein Wort und die Schwestern verstanden mich auch nicht. Zum Glück ging es mir mit Sauerstoff und den entsprechenden Medikamenten ziemlich schnell wieder besser.

Wie sich herausstellte hatte ich einen kleinen Riss in der Lunge, deswegen ging es mir sehr schnell, sehr schlecht. Woher der Riss kam hat man nie fetsgestellt. Aber eines habe ich daraus gelernt: Es ist für mich immens wichtig immer reichlich Ersatzmedikamente zu haben!

Freunde von uns haben uns dann in Grenaa abgeholt, als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Die Fahrräder wurden in Anhänger gepackt und die Heimreise fand im Auto statt.

Zu Hause haben mich die Ärzte komplett auf den Kopf gestellt und mich untersucht. Die Ursache haben sie nie rausgefunden.

Aber neben der Erkenntnis immer genügend Medizin parat zu haben, hatte dieses Erlebnis noch etwas Gutes: ich habe ganz schnell die dänische Sprache gelernt.

😉

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