Monatsarchiv: Juli 2009

Das Gewicht Teil 3

Mittlerweile mache ich seit 7 Wochen den Myline Kurs.Das Programm gefällt mir sehr gut. Manchmal lege ich auch eine Tag ein an dem ich alles esse was ich mag und am nächsten Tag halte ich mich wieder an das Programm. Funktioniert gut und so lässt es sich gut aushalten.

Diese Woche lief wieder sehr gut,obwohl ich ein ganz schlechtes Gefühl wegen der Abnahme hatte. Beim Dienst habe ich echte Probleme mich daran zu halten alle 3 bis 4 Stunden etwas zu essen. Das klappt sogut wie nie. Da gibt es oft nur die Zeit für ein schnelles Frühstück und dann meistens erst kurz vor Feierabend wieder. Mittlerweile habe ich im Auto immer eine Schachtel mit Müsli  Dann esse ich auf der Rückfahrt immer ein bisschen trockenes Müsli. Hilft und macht satt. Mittlerweile habe ich auch ein leckeres Müsli gefunden ohne Nüsse und ohne Zucker. Das ist gar nicht so einfach eins zufinden was schmeckt und ich als Allergiker auch vertrage. Was mir extrem schwer fällt ist immer noch das Wasser trinken. 1,5l schaffe ich immer aber das reicht ja noch nicht.

Jetzt mal mein Ergebnis. Ich habe 1,6kg abgenommen. Im ganzen sind es jetzt 6,6 Kg. Bin super glücklich darüber.

Sommer

Röm oder auch RömöEs ist Sommer, wenigstens steht es so im Kalender. Draussen ist echtes Aprilwetter. Mal scheint die Sonne und im nächsten Moment regnet es in Strömen. Dieses Wetter kann meine Haut nicht gut ab.

Die Haut um meine Augen juckt sehr und ist sehr gerötet. Leider juckt nicht nur die Haut sondern auch die Augen selbst. Die sind auch gerötet und Tränen. Morgens wache ich auf und die Augenlider sind verklebt. Also alles echt super toll. Dann nehme ich Augentropfen, im Moment ist es Berberil. Mein Antiallergikum Aerius hilft im Moment sonst ganz gut, manchmal nehme ich zur Nacht auch 2 Tavegil, davon kann man gut schlafen und ich muß dann nicht andauernd Nase putzen.

Mein ganzer Körper möcht gerne Sonne, die Sonnenstrahlen würden meiner Haut und somit meiner Neurodermitis echt gut tun. Ausserdem würden wir bei warmen Wetter an der Nord- oder Ostsee sein. Aber der jetzige Zustand hat bald ein Ende, es ist Urlaubszeit und unsere Reise geht Dänemark an die Nordsee. Hoffentlich hat sich das Wetter bis dahin entschieden und der Sommer ist da.

Eine Silvesterfete 1992/1993

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Nach meiner Lehrzeit im St. Josefs Krankenhaus in Schweinfurt bin ich wieder nach Schleswig zurückgezogen. In der Zeit von 1989 bis zu dem Tag, wo ich meinen Mann kennengelernt habe, habe ich ziemlich viel erlebt.

In meiner Jugend und Kindheit gab es für mich nur Schwimmen und Segeln. Nach meiner Lehrzeit habe ich auch wieder mit dem Schwimmen begonnen und dazu kam dann Standart und Lateintanz. Durch dies Sportarten hatte ich einen sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis. Dazu kam auch, dass ich nach meiner Lehre eine eigene Wohnung hatte. zude habe ich ein ziemlich gutes Verhältnis zu meine Eltern. Wenn sie damals nicht zu Hause waren, hatte ich  immer ein Haus zur Verfügung. Von den Freunden von damals sind immer noch 3 meine besten Freunde, die ich nicht missen möchte. Diese drei sind Carsten und Regina aus Hamburg und meine Schulfreundin Gudrun.

Mit diesen Dreien und noch einem Kumpel wollte ich ein ganz ruhiges Silvester feiern. Wir hatten wieder das Haus von meinen Eltern zur Verfügung. Den ganzen Tag haben wir vorbereitet und dann abends lecker Raclette gemacht. Im Laufe des Abends tauchten dann viele meiner Freunde auf und die Bude wurde immer voller. Rummelpottläufer kamen und gingen und der Alkohol floss in Strömen. Diese Party verselbstständigte sich und es tauchten viele lustige Menschen auf.

Glaubt mir einfach! Wir hatten viel Spaß. Irgendwann riefen wildfremde Menschen an, sie hätten gehört das bei mir Fete sei. Ich habe immer nur gesagt kommt vorbei bringt was zu trinken mit. Irgendeiner meiner Freunde hatte bei RSH angerufen und gesagt hier sei eine Party. Ich hab davon aber erst viel später erfahren.

Wir haben die ganze Nacht fröhlich und friedlich gefeiert. Einige Schnapsleichen waren im Haus verteilt aber wir hatten riesig Spaß. Ich glaube zu manchen Zeitpunkten in dieser Nacht waren 40-50 Leute im Haus. Es war total stark.

Einige wenige Dinge sind in der Nacht passiert. Hinterm Haus war damals noch eine Hecke, ein Knaller flog und brannte munter ab, aber explodierte nicht. Plötzlich brannte ein Teil des Zaunes, die Jungs nicht ganz doof, haben den Brand ausgepinkelt. Zwei Kristallgläser wurden auf ein gefrorenes Autodach gestellt und rutschen langsam zu Boden, sie zerbrachen in 1000 Teile. Carsten hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen und kaufte meiner Mama später zwei Neue. Am schlimmsten war eigentlich der zerstörte Türrahmen des Badezimmers. Ich dachte der junge Mann der im Bad lag würde ersticken. Er hatte aber nur Liebeskummer. Die Tür wurde aufgebrochen und der Rahmen ging dabei zu Bruch. Wurde später flüchtig repariert und geklebt. Noch heute ist der Türrahmen geklebt. Diese Party ist auch heute noch immer Gespräch, wenn die alte Clique sich mal sieht oder wenn Carsten und ich in Erinnerung schwelgen. Noch heute lachen wir uns über diese Silvesternacht kaputt.

Am Neujahrsmorgen haben wir alle zusammen aufgeräumt und meine Eltern kamen am Mittag nach hause und alles war wieder ok. Mecker gab es nie. Hauptsache es war aufgräumt. Die Party wurde später zur Party des Jahres erklärt.

Creative Commons License photo credit: Brian J. McDermott