Aroma Pflegebad Test

Dank einer Testaktion von Konsumgoetttin.de darf ich ein Tetesept Bad testen.

Die Pflegebadserie heißt “Zeit für dich” und besteht aus 3 verschiedenen Sorten. Einmal heißt es “Zeit für Dich Ruhepause” in der Duft/Ölkombination Orange und Lavendel. Das andere heißt “Zeit für Dich Traumwelt” in der Duft/Ölkombination Mandarine und das Bad ist orange. Ich darf das Aromabad “Zeit für Dich Geborgenheit” testen, für das ich mich auch beworben hatte, da ich ja eine Allergie gegen Zitrusfrüchte habe.  Das Aromabad, das ich jetzt teste besteht aus Mandelöl und Sheabutter.

Mittlerweile habe ich 2 mal gebadet. Es duftet ganz toll und die Haut fühlt sich danach sehr zart an. Der Duft wirkt zusätzlich entspannend. Ich bin von dem Bad begeistert. Eine echt tolle Hautpflegeserie.

Was mir allerdings nicht so gut gefällt ist die Glasflasche. Die Gefahr bei Öl und Glas ist immer das sie einem beim Zuschrauben runterfällt, da Öl ja sehr glatt und rutschig ist.

Ich werde das Bad jetzt noch etwas weiter Testen, dann aber zusätzlich mein Totes-Meer-Salz dazu mischen. Ich darf  ja meine Neurodermitis nicht vergessen darf. Da wurde mir immer ein Ölbad und das Salz von den Hautärzten empfohlen. Aber dafür sind ja solche Testaktionen auch gedacht.

Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Bad, weil es echt sehr erholsam ist.

Weitere Infos gibt es auch zur Aktion auf Konsumgoettin.de

Unser Urlaub auf Römö

Röm, oder auch RoemoeEs war ein toller Urlaub. Das erste Mal im Wohnwagen. Ich hätte nie gedacht das mir das gefällt, aber es war so toll. Von Sonne und Sturm war alles dabei. Wohnwagenleben ist purer Luxus.

Eines war am aller Besten. Es ging mir gut. Keine Atem- und Hautprobleme. Mein Notfallspray habe ich nur 2x am Tag genommen und das immer als Prophylaxe, nie als Notfall. Meine Nase war frei und mein Asthma hat mich nicht gestört. Jeder Tag war gesundheitlich ein Traum und auch sonst war es schön.

Wir waren jeden Tag am Strand und meine Hände und Beine habe ich jeden Tag gebadet. Nach einer Weile war alles heil. Meine Beine jucken nicht mehr. Für mich war es wie Kur nur das meine Männer bei mir waren. Leider war der Urlaub so schnell zu Ende, ich wäre am liebsten da geblieben.

Wenn ich könnte würde ich meine Zelte hier abbrechen und nach Dänemark gehen, aber das geht nicht so einfach, wenn man so fest verwurzelt ist.

Jetzt sind wir schon einige Zeit wieder zu hause, meine Nase bringt mich um und meine Hände sind nach einem Wochenende arbeiten wieder kaputt, leider auch wieder die Haut um die Augen. Also alles ein Grund gleich wieder zu fahren. Auch sonst ist der Alltagsstreß gleich wieder voll da. Telefongespräche und viel Post ist zu erledigen. Also alles gleich wieder normal. Am meisten stört mich aber meine zugeschwollene Nase und die daher kommende Atemnot.

Römö, schönste Nordseeinsel

Röm oder auch RömöWenn mich meine Neurodermitis und mein Heuschnupfen zu doll nerven, dann fahren wir an die Nordsee. Am liebsten fahren wir dann nach Röm oder Sylt.

Vor Himmelfahrt war es mal wieder soweit. Sohnemann hatte bewegliche Ferientage , mein Mann nahm 2 Tage Urlaub und ich hatte frei. Am Dienstag haben wir das Auto und den Anhänger gepackt und los ging es. Mittwochmittag sind wir los. Es ging nach Röm auf den den dortigen Familiencampingplatz. Dieser Platz ist sehr familienfreundlich, liegt zwar etwas vom Strand weg ist dafür aber ruhiger als der Platz direkt in Lakolk und hat sogar ein WLAN(!) Lakolk ist der Ort, wenn man ihn als Ort definieren möchte, wo man auf der Insel auf den Strand gelangt. Jeden Tag sind wir hier an den Strand gefahren, haben unsere Strandmuscheln aufgebaut und Sonne und Wind  genossen.

Meine Hände waren wieder an vielen Stellen offen und wund. Mir wäre wieder nichts anderes übrig geblieben als Protopic oder Cortison zu benutzen. Ich habe mich für die offenen Hände entschieden und habe nur meine Pflegecreme benutzt und auf das Salzwasser der Nordsee gehofft. Jeden Tag habe ich die Hände mehrfach ins Nordsee-Wasser und sie danach in die Sonne gehalten. Sie sind ordentlich abgeheilt. So soll es sein! Manchmal hilft die Natur einfach doch am Besten.

Jetzt sind wir wieder zu Hause und ich weiß der nächste Kurzurlaub wird wieder nach Röm gehen. Auch wenn es nur für einen Tag ist.

Röm, eigentlich Römö (ö bedeutet im dänischen Insel) ist vor allem aus zwei Günden so interessant. Zum einen, weil die Insel nur über einen Damm zu erreichen ist und damit einges vom Festland entfernt liegt. Diese Entfernung reicht aus, um der Insel ein gänzlich anderes Wetter zu bescheren als dem nahe liegenden Festland. Der zweite Grund ist sicher der wesentlichste. Hat man den Ort Lakolk erreicht, gelangt man von hier auf den Kilometerlangen und breiten Strand. Würde man zu Fuß bis zum Wasser laufen müssen und alle Strand-Utensilien und seine Verpflegung mitschleppen müssen, so wär das ganz sicher kein Vergnügen. Der Vorteil ist, dass man sein Auto nehmen kann. Es gibt nicht nur ein paar Urlauber, die gleich ihren Wohnwagen mitnehmen oder gar ihr Wohnmobil auf dem Strand parken. Für Kiter, Surfer und Sandbuggy Segler ist dies ein ganz besonderer Vorteil.

Klar, dass auch wir dies ausgiebig nutzen. Zu dem ist es schon spannend, mit was für Fahrzeugen die Leute da teilweise unterwegs sind. Die Einwohner machen sich dies zu nutze, denn ab und an fährt sich mal jemand in dem Sand mit seinem Fahrzeug fest. Ab und an ist natürlich untertrieben. Kommt schon häufiger vor. Deshalb gibt es einige Dänen, die mit ihren Jeeps, Unimogs, alten Armee-Fahrzeugen oder manchmal auch mit einem Hummer am Strand patroullieren und sich gegen Bares, den armen Seelen anehmen und sie wieder auf festeren Boden ziehen. Auch wir hatten bereits das Vergnügen, diese Hilfe in Anspruch nehmen zu dürfen ;-)

Ich kann Röm nur empfehlen. Und wenn alle den Strand schön sauberhalten, haben wir auch noch lange etwas davon!

Neurodermitis als Jugendlicher

Rocky
Neurodermitis ist eine sehr gemeine Hautkrankheit! Vor allem dann,  wenn man jung ist und sich gerade verlieben will. Oft bricht aber gerade dann die Krankheit während der Pubertät so richtig aus. Bei mir war die Neurodermitis immer an den Ellenbeugen und Kniekehlen ausgebrochen. Die Stellen konnte ich ja noch gut verdecken, z.B. mit langarmigen Shirts. Wenn sie ganz schlimm war und das war sie oft, dann waren auch Hals, Ohren und die Augenlider befallen. Die Augenlider sind leider auch heute noch immer als erstes angegriffen und ich sehe aus als hätte ich was auf die Augen bekommen. Ich werde häufig gefragt, ob ich Haue von meinem Mann bekomme. Ich muß dann immer grinsen und verneine lächelnd.

Zurück zur Jugend. Es gab Zeiten da war fast alles am Körper kaputt, da mochten mich die Jungs nicht mal ansehen, geschweige denn anfassen. Einen Hautarzt hatte ich schon, aber der wollte nur gleich Cortisonsalbe verschreiben. Das wollten meine Eltern jedoch nicht so gerne und so lief ich wie ein Streuselkuchen rum. Irgendwann habe ich dann soviel Selbstbewustsein entwickelt, dass die Jungs sich dann nicht mehr getraut haben mich anzusprechen. Das war also ein kleiner Teufelkreis.

Als Jugendlicher war es schon schlimm und auch häufig sehr gemein, aber wie mann sieht habe ich die Zeit auch überstanden. Sie hat mich zu dem selbstbewußten Menschen gemacht, der ich heute bin. Ich kann sehr gut mit der Neurodermitis umgehen und auch mein Mann und mein Sohn haben keinerlei Berührungsängste. Gerade dies ist für einen Neurodermitiker sehr wichtig.

Eine sehr gute Hilfe sind für mich heute Bäder im Salzwasser. Die Salzwasserbäder lernte ich erst viel später kennen und die helfen mir jetzt richtig gut. Aber es war eine harte Zeit und wenn meine Neurodermitis blüht, fühle ich mich auch heute noch extrem schlecht. Die Neurodermitis bricht heute aber meist an den Kniekehlen aus und leider auch immer noch an den Augen. Manchmal sind auch die Ohrläppchen betroffen und reissen ein.

Jeden Tag freue ich mich darüber, dass mein Sohn bis jetzt verschont geblieben ist, er hat zum Glück keine Allergien, kein Asthma und keine Neurodermitis abbekommen. Jedesmal, wenn er sich kratzt oder juckt schaue ich mir die Stellen ganz genau an und freue mich wie eine Königin, wenn es nur ein Mückenstich ist.

Creative Commons License photo credit: Vitorio Benedetti

Gut für die Neurodermitis-Haut: Badesalz aus dem Toten Meer

Day 44b: Full Bath
Seitdem ich 2005 auf Sylt in der Rehaklinik war, bade ich regelmässig etwa 2-3 mal die Woche.

In der Asklepios-Klinik auf Sylt gehörte das Baden mit Badesalz des Toten Meeres zum Standard. Hier zu Hause nehme ich zum Baden immer Totes Meersalz und mische das Badewasser mit einem Öl.

Das Meersalz bekommt man in jedem guten Drogeriemarkt und auch manchmal sehr günstig beim blauweißen Feinkost-Discounter. Beim Öl suche ich mir immer mal eine andere Sorte aus. Am liebsten aber nehme ich Mandelöl. Das Mandelöl vertrage ich immer sehr gut. Da ich neben der Neurodermitis auch viele Hautallergien habe, achte ich beim Öl darauf, an wievielter Stelle das Parfum in der Zutatenliste auftaucht. Je nachdem an welcher Stelle eine Zutat steht, ist dies ein Indikator für die im Produkt verwendete Menge. Dies ist im übrigen auch bei Lebensmitteln der Fall und gesetzlich verankert.  Oft findet man auch Öle ohne künstliche Duftstoffe, welche man dann bevorzugen sollte.

Durch das regelmässige Baden habe ich wirklich deutlich weniger Probleme mit der Neurodermitis. Man sollte jedoch darauf achten, sich nach einem Bad noch einmal kurz abzuduschen und danach mit einer guten und passenden Lotion zu pflegen. Auch das Ausruhen nach einem Bad ist immer sehr wichtig, dies gibt der Haut Zeit zu entspannen und die Mineralien besser aufzunehmen.

Eine unangenehme Nebenwirkung ist leider, dass die Nebenkostenabrechnung wegen des höheren Wasserverbrauches entsprechend negativ ausfällt.

Mittlerweile gibt es auch ein Totes Meersalz Shampoo von der Firma Murnauer. Ich finde es sehr gut. Ein Neurodermitiker hat  meistens nämlich auch noch Probleme mit juckender Kopfhaut. Dieses Shampoo ist echt Klasse und hilft sehr gut. Nachteil hier ist, dass man gerade als Frau ohne blumig duftendes Haar auskommen muß. Aber da hier kein Parfüm im Shampoo ist und meine Kopfhaut so endlich Ruhe gibt, ist mir dies mittlerweile auch sehr recht. Hauptsache es juckt nicht mehr!

Creative Commons License photo credit: lorda

Die richtige Ernährung bei Neurodermitis

Auf das Thema Ernährung bei Neurodermitis brachte mich ein Kommentar von radelduel und so mache ich daraus einfach einen Artikel.

Bei Neurodermitis gibt es keine Diät, die einem hilft das Hautbild zu verbessern. Es gibt nur Ernährungsempfehlungen. Viele Neurodermitiker haben ja auch viele Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die man natürlich beachten muß. Ich achte sehr auf, was ich esse und weiß durch die jahrelange Krankheit, welche Lebensmittel meiner Haut gut tun und welche ich meiden muß. Ich vertrage z.B überhaupt keine Zitrusfrüchte und Schalentiere. Denn nach dem Genuß dieser Produkte, fange ich total an “auf zu blühen.”

Während der Reha auf Sylt habe ich hypoallergene Kost gegessen. Das Problem an dieser Ernährung ist leider, dass man bei der Zubereitung auf Gewürze (Pfeffer) verzichtet und der Geschmacksträger das Fett ist. Da ich aber Übergewichtig bin, ist diese Form der Ernährung zwar gut für die Haut, aber nicht für die Figur. Mein Hautbild war da natürlich super, nur abgenommen habe ich dadurch nicht.

Bei hypoallergener Kost wird auf  Innereien, Schweinefleisch, fertige Aufschnittsorten, Eier, Krustentiere und  auf Fischfertiggerichte verzichtet. Viele Kräuter müssen gemieden werden. Auf Fertiggerichte verzichte ich auch, weil ich nie genau weiß, was da wirklich alles drin ist. Manche Gmüsesorten sind auch nicht so gut für Neurodermitiker geeignet. Beispielsweise Tomaten, Paprika, Pepperoni und Sellerie. Bei den Obstsorten ist es ähnlich: ich vertrage z.B. keine Zitrusfrüchte, frische Ananas und  Kirschen. Aber es ist bei jedem Neurodermitiker und Allergiker anders. Zusätzlich sollte man auf viele Süssigkeiten verzichten.

Es gibt also keine spezielle Diätempfehlung, wie gesagt, jeder Neurodermitiker und Allergiker, weiß was er verträgt und was er meiden soll.

Während der Schwangerschaft habe ich auf die oben aufgeführten Lebensmittel verzichtet und meinen Sohn ein halbes Jahr gestillt. Danach haben wir sehr langsam mit dem ” Zufüttern” angefangen. Jede Woche kam ein neues Lebensmittel dazu. Nie waren es zwei auf einmal. Morgens die erste Mahlzeit war immer Muttermilch. Das habe ich das ganze erste Lebensjahr gemacht. Ansonsten haben wir hypoallergene Milch genommen. Ich weiß noch, dass das erste Lebensmittel die Birne war. Das war gar nicht so einfach in den ganzen Gläsern waren vor 10 Jahren noch andere Zusatzstoffe enthalten, also habe ich alles selbstgekocht. Dann kam die Kartoffel u.s.w. Die Zeit war total anstrengend, weil man immer genau geschaut hat wie die Haut vom Sohn aussah und wie er reagiert hat. Aber der Aufwand hat sich gelohnt  mittlerweile ist mein Sohn fast 11 Jahre alt  und er hat bis jetzt keine Allergien und keine Neurodermitits. Aber man kann es ja nie ausschliessen, ob noch welche Auftreten werden. Das eine Jahr war ich sehr unruhig und wir haben ihm Blutabnehmen lassen, um den IgE bestimmen lassen. Zu dem Zeitpunkt war alles ok.  Zum Glück!!

Nachwirkungen vom Cortison

Ich mußte ja über Weihnachten und Neujahr wieder mal Cortison schlucken, weil ich mich so stark erkältet hatte. Mittlerweile nehme ich keines mehr und bin seh froh darüber.

Cortison bei mir auch häufiger eine Lebensrettende Wirkung. Darüber habe ich ja auch schon mal geschrieben.

Im Moment freue ich mich aber über etwas anderes, meine Neurodermitis und meine kaputten, immer schwer heilenden Hände und Finger sind im Moment heil. Das ist auch eine Reaktion aufs Cortison. Es wirkt dann ja auch auf andere Organe. Trotzdem bin ich froh das ich das Cortison ausser in meinem Dosieraerosol nicht als Tabletten nehmen muss.

Aber über meine heilen Hände freue ich mich im Moment sehr, obwohl ich weiß das die Hände wieder nur für eine kurze Zeit heil sind aber die Zeit jetzt ist immer sehr schön.

Protopic – Segen oder Fluch?

Vor zwei Woche habe ich eine neue Salbe für meine Hände bekommen. Ich habe lange überlegt. Was mache ich jetzt: benutze ich sie oder nicht? Diese Salbe heißt “Protopic.” Ist sie nun ein Teufelszeug oder ein Segen?

Der Wirkstoff heißt Tacrolimus- Monohydrat. Sie hat wahnsinnig viele böse Nebenwirkungen und man sollte vorher wirklich überlegen, ob man sie benutzen oder sich weiter quälen will. Es gibt sie in zwei Stärken entweder 0,1% oder 0,03%. Ich habe 0,1% bekommen. Als erstes sollte man mit seinem Dermatologen reden. Da ich aber schon mal Elidel bekommen habe, waren wir der Meinung ich wüßte Bescheid. Aber seitdem ich das letzte mal Elidel bekommen habe sind mittlerweile 3 Jahre vergangen und diverse Nebenwirkungen dazu gekommen.

Ich habe meine Hände häufig mit Cortison der Stärke 3 einreiben müssen und leider auch viele andere Körperstellen, die von meiner Neurodermitis befallen waren. Mittlerweile sind nur noch Kniekehlen und immer sehr schlimm meine Hände befallen.

Zurück zu Protopic. Mein Mann und ich haben uns lange schlau gemacht und haben dann beschlossen das ich es ausprobiere. Vorallem auch weil mein Leidensdruck doch sehr hoch war. Also habe ich die vielen kleinen und großen offenen Stellen eingerieben und mich ganz genau an die Anwendungsbeschreibung gehalten. Nach kurzer Zeit sind alle Stellen verheilt und ich habe die Salbe wieder abgesetzt. Ich pflege meine Hände jetzt nur noch mit Fettcreme. Bis jetzt sind keine Nebenwirkungen aufgetreten.

Mal sehen, wie die Langzeit Wirkung ist und was passiert, wenn ich wieder arbeiten muß.

Da ich es wichtig finde, welche Risiken und Nebenwirkungen der Wirkstoff hat, hier noch ein paar weiterführende Informationen:

Tracolimus – Wikipedia, Gesundheitswarnung der FDA, Patientenaufklärung Doktor Eichler

Positiver Bescheid von der BGW

Ich habe heute Post bekommen und mich sehr gefreut.

Die Post war von der BGW. Sie enthielt eine Behandlungszusage für die Probleme meiner Haut an den Händen. Das bedeutet für mich, dass ich keine Praxis- und Rezeptgebühren mehr bezahlen muß. Auch mein Arbeitgeber wird mir weiterhin alle Dinge für meine Haut-/Handpflege besorgen und zur Verfügung stellen.

Der Behandlungsvertrag ist immer auf ein halbes Jahr befristet und ich muß alle 4 Wochen zur Kontrolle zu meiner Dermatologin. Ich freu mich unendlich über diesen positiven Bescheid. Zum einen werden natürlich die entstehenden Kosten übernommen, zum anderen Bedutet dies jedoch für mich auch eine wesentliche Bessere Versorgung und Unterstützung.

Der Tag der Hände – Handpflege nach Plan

Muitas MãosCreative Commons License photo credit: Diego Dalmaso

Hände sind unser Kapital

In manchen Krankenhäusern gibt es den Tag der Hände. Bei uns im Haus findet er regelmässig statt. Ich finde das ist eine tolle Idee. Unsere Hände sind unser Kapital. Sie sind in der Pflege und nicht nur in der Pflege, wichtig. Wir alle schauen auf die Hände von unserem Gegenüber, ob sie gepflegt sind, ob die Fingernägel angeknabbert sind, ob die Nägel gemacht sind u.s.w. Hände sagen viel über den Menschen aus. Auch Krankheiten kann man an den Händen erkennen. Man kann unter andere auch an den Händen erkennen, ob jemand raucht.

Ich bin der Meinung unsere Hände sind wichtig. Im Krankenhaus werden die Hände stark belastet und die Haut wird stark angegriffen. Daher muß vor allem Pflegepersonal seine Hände pflegen. Ich habe einen speziellen Pflegeplan bekommen als meine Hände sehr stark angegriffen waren und nach diesem Plan richte ich mich heute noch. Auf meinem Hautschutzpflegeplan wird mir empfohlen welche Einmalhandschuhe ich tragen soll, welche Hautschutzmaßnahme ich treffen sollte, welches Desinfektionsmittel und welche Seife ich nehmen kann und wie ich meine Hände pflege muß. Auf so einem Hautschutzplan steht was, wann, wie, womit die Hände gepflegt werden.

Ich habe einen speziellen Plan, der von der BGW zusammengestellt wurde, da ich an so vielen Allergien leide. Zum Hautschutz nehme ich Exipial Protect Creme. Als Handschuh bei der Arbeit trage ich Vinylhandschuhe. Bei längeren Tätigkeiten ziehe ich noch Baumwollhandschuhe unter die Vinylhandschuhe, damit es nicht so unter dem Vinyl schwitzt. Zur Händedesinfektion nehme ich Sterillium Pure und zum Hände waschen nehme ich Baktolan Pure. Da die Pflege nach dem Waschen das wichtigste ist, benutze ich dann Tannolact Fettsalbe. Die Händedesinfektion ist das Wichtigste. Waschen sollte man die Hände nicht zu oft, denn das Wasser reizt die Haut am meisten.

In jedem Krankenhaus oder in jeder Praxis sollte es eine Hautschutzplan geben. Dieser Plan ist wichtig und hilft euch sehr. Denkt dran nichts ist so wichtig, wie die Hände! Wenn die Hände kaputt sind, kann man kaum noch etwas schönes Unternehmen. Man kann z.B sein Kind nicht richtig an die Hand nehmen, weil die Hände schmerzen. Ich selbst habe meinen Sohn ganz lange nicht an die Hand nehmen können, weil die Stellen offen waren und immer genässt haben.

Im Jahr 2005 wurde ich daraufhin akut in die Asklepiosklinik Sylt eingewiesen. Die schnelle und professionelle Hilfe dort war der Wahnsinn! Für mich war dort das Schönste, dass mein Sohn mich an die Hand nahm und glücklich sagte: “Mama, toll ich kann dich endlich an die Hand nehmen” und er strahlte mich an. Auf Sylt habe ich dann gelernt, wie ich trotz meiner Allergien meine Hände pflegen kann.  Trotz der Handpflege, des Einsatzes der oben genannten Cremes und Hilfen, schaffe ich es nicht, meine Hände so gut hinzubekommen, wie auf Sylt. Ich habe auch jetzt oft kaputte Finger und offenen Stellen an den Händen, aber ohne meine stetige Pflege wär es sicher noch viel schlimmer.

Ihr seht es lohnt sich die Hände zu pflegen, vor allem, wenn man so wie ich an Neurodermitis und vielen weiteren Allergien leidet.