Alle Monate wieder zum Lungenfacharzt

Jedes Quartal gehe ich wegen meines Asthmas zum Lungenfacharzt. In meinem Leben schon ein Gang, wie für andere der Weg zum Einkaufen. Früher habe ich der Praxis im Schwarzen Weg oft viele Stunden gewartet, weil der Doktor sich für seine Patienten sehr viel Zeit nahm – damals ging das noch. Irgendwann wurde ich einfach vors Arztzimmer gesetzt und kam dran. Dieser Doktor hat mir wirklich geholfen. Durch ihn lernte ich den Umgang mit „meinem“ Asthma und den Umgang mit den Medikamenten. Er sagte einmal zu meiner Mutter und mir: „Wenn sie wollen, dass ihre Tochter lebt, gehen sie mit ihr zum Schwimmen. So wurde ich schließlich Leistungsschwimmerin. Meine Leidenschaft fürs Schwimmen habe ich heute noch und meinen Sohn habe ich auch damit angesteckt. Das Schwimmen hat mir geholfen. Viele Jahre habe ich viel Zeit in der Schwimmhalle verbracht und es ging mir sehr gut damit.

Meine „Behinderung“ blieb. Viele Jahre war ich aufgrund des Asthmas schwerbehindert –  70%.  Etwa 1990 wurde ich zu einem Gutachter gerufen. Ich bin frohen Mutes in diePraxis marschiert. Der Doktor schaute mich an und fragte, ob ich die Person sei, von der er die Akte vor sich liegen habe. Er sagte meinen Namen und mein Geburtsdatum und ich beantwortete die Frage mit „Ja“. Ziemlich erstaunt meinte er nur, er habe eine junge Frau im Rollstuhl erwartet. In dem Moment war ich stolz auf mich. Der Rollstuhl ist mir bis heute erspart geblieben.

Das alles hatte ich dem Doc im schwarzen Weg zu verdanken. Aber irgendwann kam der Tag, als er mir sagte, er gehe nun in Rente. Er stellte mir seinen Sohn als Nachfolger vor. Der junge Doktor war mir auf Anhieb sehr sympathisch und ich freute mich darüber, dass wir gleich alt waren. Konnte ich so sicher sein, dass ich immer gut betreut sein würde.

Tja, da habe ich allerdings falsch gedacht. Dieser liebe Mensch – und er war ein guter Arzt –  wurde in seiner Praxis, ich glaube 2002,  erschossen. Für mich ein unendlicher Schock. Man muß sich das mal vorstellen: gerade erst geht der Arzt, der einem Jahre lang geholfen hat in Rente und man hat Angst davor, wie es weitergeht. Dann glaubte ich sicher zu sein, denn der Nachfolger arbeitete wie der Vater selbst und ich hatte Vertrauen. Dann nur ein paar Monate später, ich weiß noch, das ich gerade unter der Dusche stand, als ich die Nachricht im Radio hörte. Ich wusste sofort, um welchen Arzt es ging…  Danach sprang der alte Doktor wieder ein bis er einen sehr guten Nachfolger fand. Bei diesem Arzt bin ich heute immer noch in Behandlung.

Heute in der Praxis musste ich sehr an den Mord damals denken. Die Praxis hat heute überall Kameras, aber die Sprechstundenhelferinnen weisen jeden Patienten darauf hin und ich kann diese Sicherheitsmaßnahme sehr gut verstehen.

Nun bin ich vom eigentlichen Thema abgekommen, ich wollte eigentlich nur berichten, das meine Lungenfunktion sehr gut ist. Aber mein Cortisonspray muss ich trotzdem sehr hoch dosiert nehmen. Aber so ist das Leben wenigstens lebenswert.

Fibromyalgie

lohela_munson_camp-07Heute schreibe ich mal nicht über Allergien oder Neurodermitis. Heute ist es mal ein anderes Krankheitsbild, das einem das Leben schwer machen kann. Es ist noch nicht so richtig erforscht und wird oft nur belächelt.

Fibromyalgie oder auch FMS abgekürzt ist eine Krankheit, bei der der Patient chronische Schmerzen hat. Der Patient klagt sehr über Muskelschmerzen. Zusätzlich kommen noch viele Symptome dazu. Häufig klagen die Patienten über Müdigkeit, über mangelnde Kraft, das tägliche Leben zu schaffen. Es kommen unendlich viele Symptome dazu, die ich hier nicht alle aufzählen kann. Bei mir ist es die unendliche Müdigkeit,chronisch Archillodynie (Archillessehnenentzündung), Kopfschmerzen und die Muskelschmerzen, vorallem an den Muskelansätzen. Es gibt Tage da darf z.B. keiner meine Waden anfassen, da ich das dann kaum ertrage.

Die Diagnose ist schwer zu stellen, da man auf  keinen Röntgenbildern oder im Labor etwas erkennen kann. Es gibt die Tender Points 18 (Druckpunkte)  und ab 11 Tender Points spricht man dann von dem V.a. FMS /Verdacht auf FMS). Aber stellt euch einfach mal vor ihr habt 11 Punkte am Körper, die euch weh tun und keiner glaubt euch. Bei 18 Punkten mag man schon gar nicht mehr leben. Du wirst als Psycho abgestempelt.

Bis zur festen Diagnose vergehen häufig viele Jahre. Bei mir hat es 2003 angefangen und jetzt ist die Diagnose zum ersten mal aufgeschrieben worden. Ich habe mich an diesem Tag über die Diagnose gefreut. Aber wie schlimm ist es bitteschön, wenn man sich über eine Diagnose freut. Da muß es einem schon oft ziemlich schlecht gegangen sein…

Diese Diagnose hat für mich den Vorteil, das ich jetzt nicht mehr beim Doktor um Krankengymnastik betteln muß, sondern dass ich jeder Zeit ein Rezept bekomme.

Ich helfe mir immer bei Schmerzen mit meinem Körnerkissen, gehe in die Sauna, ins Solarium und zu meiner lieben Krankengymnastin. Sie begleitet mich schon sehr lange und mittlerweile meine beste Freundin geworden ist. Sie ist auch mal am Wochenende für mich da , wenn es gar nicht mehr geht.

Im Fitness Studio haben sie mein Programm umgestellt, da man bei FMS nicht soviel an Gewichten nehmen soll. Man sollte dann lieber häufigere Wiederholungen machen. Wenn es dennoch nicht mehr geht, nehme ich auch mal Schmerzmittel, um aus dem Schmerzkreis rauszukommen.
Creative Commons License photo credit: rharrison

7 geheime Dinge über mich

Schon wieder ein Stöckchen, das mich getroffen hat. Nadine hat mich damit beworfen. Es geht um folgendes:

Nennt sieben Dinge, die deine Leser/innen noch nicht über dich wissen. Anschließend gib dieses Stöckchen an sieben Personen weiter.

1. Ganz was ungesundes. Ich liebe Cola Zero und die reichlich.

2.Habe noch nie eine ganze Tasse Kaffee getrunken. Kaffee mag ich nämlich überhaupt nicht.

3.Ich  mag nicht so gerne fliegen, obwohl ich es schon häufig gemacht  habe. Mit den richtigen Angebote, konnte ich auch fast immer preiswert fliegen. War schon mehrmals in den USA, auf Korfu, auf Kreta, auf Mallorca u.s.w und ich sterbe jedes mal beim Start Heldentode.

4. Habe im Sommer 1992 einen Tornado erlebt und möchte das nie wieder erleben.

5. Bin mit meinem Vater und meiner Kusine 1986 in der damals grössten Achterbahn der Welt gefahren und es war schrecklich.

6. War mal Leitungssportlerin /Schwimmerin, was heute keiner mehr glauben kann.

7. Bin schon 3xbeim Müritzschwimmen gestartet, war verdammt anstrengend aber super toll.

Sieben Leute fallen mir nicht ein. Also darf jeder zugreifen der mag. Take it!

Endstand vom MylineKurs

Wer an Übergwicht leidet dem kann ich nur empfehlen diesen Kurs mal zu machen. Ok, der Kurs ist nicht billig aber ich bin begeistert. Der Kurs war jeden Cent wert. Er endete am 23. Juli da war ich allerdings schon im Urlaub.

Es war nicht immer leicht und es gab Tage da klappte gar nichts. Es waren oft auch einfach zuviele Einladungen. Vor allem die letzte Woche war nicht einfach. Wenn man  in vielen Vereinen aktiv ist, dann sind vor den Ferien immer viele Abschlußveranstaltungen. Dieses Mal wurde, wie immer im Sommer, kräftig gegrillt. Habe mir dann oft geholfen, indem ich überwiegend Fleisch und Salate gegessen habe.

Am letzten Arbeitstag habe ich dann mal die Umfänge gemessen. An der Taille habe ich 8 cm verloren an der Hüfte waren es sogar  10 cm. An den Beinen habe ich allerdings keinen cm verloren. Da habe ich nämlich durch den vielen Sport ziemlich Muskeln aufgebaut. Abgenommen habe ich der Woche: 0,6kg im Ganzen sind es über 7kg.

Fazit: der Kurs hat mir sehr geholfen. Ich bin sehr zufrieden. Eine Ernährungsumstellung ist immer schwer und ungewohnt aber diesesmal ging es mir gut. Das Training war manchmal hart und ich mußte mich oft aufraffen, aber das Ergebnis ist toll und ich bin glücklich.

Das Vitalien Team hat mich toll unterstützt und auch die Ernährungsberaterin hatte immer ein offenes Ohr. Auch meine beiden Männer haben mich toll unterstützt und haben jedes neue Rezept mitgegessen. Euch allen sage ich Danke. Werde weiter durchhalten und noch einige Kilos verlieren.

Mittlerweile waren wir  im Urlaub und es war schön. Ich habe ganz normal gegessen. Wir sind allerdings viel spazieren gegangen. Auch im Urlaub habe ich diesmal nichts zugenommen.

Mein Endstand auch nach 3 Wochen Urlaub sind jetzt über 9 kg. Ich bin darüber echt froh.

Ab heute starte ich wieder durch. Beim Training war ich heute schon und die Ernährung wird jetzt auch wieder komplett umgestellt. Werde sicherlich zwischendurch mal wieder berichten.

Eine Silvesterfete 1992/1993

DSC_0444
Nach meiner Lehrzeit im St. Josefs Krankenhaus in Schweinfurt bin ich wieder nach Schleswig zurückgezogen. In der Zeit von 1989 bis zu dem Tag, wo ich meinen Mann kennengelernt habe, habe ich ziemlich viel erlebt.

In meiner Jugend und Kindheit gab es für mich nur Schwimmen und Segeln. Nach meiner Lehrzeit habe ich auch wieder mit dem Schwimmen begonnen und dazu kam dann Standart und Lateintanz. Durch dies Sportarten hatte ich einen sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis. Dazu kam auch, dass ich nach meiner Lehre eine eigene Wohnung hatte. zude habe ich ein ziemlich gutes Verhältnis zu meine Eltern. Wenn sie damals nicht zu Hause waren, hatte ich  immer ein Haus zur Verfügung. Von den Freunden von damals sind immer noch 3 meine besten Freunde, die ich nicht missen möchte. Diese drei sind Carsten und Regina aus Hamburg und meine Schulfreundin Gudrun.

Mit diesen Dreien und noch einem Kumpel wollte ich ein ganz ruhiges Silvester feiern. Wir hatten wieder das Haus von meinen Eltern zur Verfügung. Den ganzen Tag haben wir vorbereitet und dann abends lecker Raclette gemacht. Im Laufe des Abends tauchten dann viele meiner Freunde auf und die Bude wurde immer voller. Rummelpottläufer kamen und gingen und der Alkohol floss in Strömen. Diese Party verselbstständigte sich und es tauchten viele lustige Menschen auf.

Glaubt mir einfach! Wir hatten viel Spaß. Irgendwann riefen wildfremde Menschen an, sie hätten gehört das bei mir Fete sei. Ich habe immer nur gesagt kommt vorbei bringt was zu trinken mit. Irgendeiner meiner Freunde hatte bei RSH angerufen und gesagt hier sei eine Party. Ich hab davon aber erst viel später erfahren.

Wir haben die ganze Nacht fröhlich und friedlich gefeiert. Einige Schnapsleichen waren im Haus verteilt aber wir hatten riesig Spaß. Ich glaube zu manchen Zeitpunkten in dieser Nacht waren 40-50 Leute im Haus. Es war total stark.

Einige wenige Dinge sind in der Nacht passiert. Hinterm Haus war damals noch eine Hecke, ein Knaller flog und brannte munter ab, aber explodierte nicht. Plötzlich brannte ein Teil des Zaunes, die Jungs nicht ganz doof, haben den Brand ausgepinkelt. Zwei Kristallgläser wurden auf ein gefrorenes Autodach gestellt und rutschen langsam zu Boden, sie zerbrachen in 1000 Teile. Carsten hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen und kaufte meiner Mama später zwei Neue. Am schlimmsten war eigentlich der zerstörte Türrahmen des Badezimmers. Ich dachte der junge Mann der im Bad lag würde ersticken. Er hatte aber nur Liebeskummer. Die Tür wurde aufgebrochen und der Rahmen ging dabei zu Bruch. Wurde später flüchtig repariert und geklebt. Noch heute ist der Türrahmen geklebt. Diese Party ist auch heute noch immer Gespräch, wenn die alte Clique sich mal sieht oder wenn Carsten und ich in Erinnerung schwelgen. Noch heute lachen wir uns über diese Silvesternacht kaputt.

Am Neujahrsmorgen haben wir alle zusammen aufgeräumt und meine Eltern kamen am Mittag nach hause und alles war wieder ok. Mecker gab es nie. Hauptsache es war aufgräumt. Die Party wurde später zur Party des Jahres erklärt.

Creative Commons License photo credit: Brian J. McDermott

Kampf gegen das Gewicht Teil2

Wieder ist eine Woche vergangen. Ich habe ein gutes Gefühl, obwohl ich die ganze Woche nicht zum Sport gehen konnte. Ich bin immer noch krank geschrieben. Leider, denn ich liebe meine Arbeit und hasse es krank zu sein.

Wenigstens weiß ich das die Bandplastik in meinem linken Fuß nicht gerissen ist.  Abends tut der Fuß noch sehr weh, aber es ist besser geworden. Ich denke ab Montag darf ich wieder Arbeiten und auch wieder zum Sport.

Die Ernährungsumstellung funktioniert gut. Alle anderen essen mit und es schmeckt den beiden immer gut. Abends reicht mir oft ein Salat mit Hähnchenbrustfilet oder auch mal ein Steak.  Denn gerade abends wollte ich auf Kohlehydrate verzichten oder sie wenigstens reduzieren. Manchmal brauchen wir auch eine deftige Brotzeit und die gönnen wir uns dann auch. Eines fällt mir extrem schwer und das ist, nur Wasser zu trinken. Das macht mich fast fertig. Ich liebe meine Cola zero und Fanta zero.

Diese Woche habe ich wieder gut abgenommen! Im ganzen sind es jetzt gut 5kg zusammen gekommen und ich fühle mich so richtig gut. Ein erstes kleines Ziel habe ich erreicht.

Der Kampf gegen das Gewicht

Wie ja viele von euch wissen habe ich Übergewicht und ich kämpfe schon länger dagegen an. Mein Höchstgewicht war 120 kg das war 2006 im März. Da war ich in der Reha in Mölln wegen orthopädischer Probleme und da setzten sie mich auf Diät. Natürlich auch um meinen Rücken zu entlasten. Ich nahm in der Reha 8 kg ab und das  in nur fünf Wochen. Wie? Durch viel Sport und eine komplette Ernährungsumstellung. Eben Kalorien und Fettarm ernähren. Es ging sehr gut und das Essen machte mich sogar satt. Problematisch sind aber immer meine vielen Allergien. Ich vertrage  Tomaten, Paprika, Knoblauch und viele Gewürze einfach nicht. Ich darf auch leider nicht zuviel Fisch essen.

Dennoch hat die Küche es immer hinbekommen, mich zu bekochen. Ich habe immer Bescheid gesagt, wenn es was gab was ich nicht vertragen habe. Entlassen wurde ich also mit 112 kg. Danach nahm ich leider nichts mehr ab. Allerdings auch nicht mehr zu.

Vor 2 Wochen habe ich mich wieder dazu entschlossen gegen die Kilos anzukämpfen. Kämpfen ist eigentlich der falsche Begriff. Ich habe mich im Fitness Studio angemeldet und mache einen Myline Kurs.

Mein Startgewicht war 113,9kg.  Zwei Treffen hatte schon. In der ersten Woche habe ich 2,4 kg abgenommen.  Darüber bin ich sehr froh, denn es geht wieder Berg ab. Diese Woche war dann aber wieder nicht so gut. Ich bin zur Zeit wieder krankgeschrieben, mein Fuß macht mir Probleme.  Deshalb war ich diese Woche auch kein einziges mal beim Training. Ich bin gespannt, was das heute abend ausmacht. Habe mich an das Programm gehalten und genau so gegessen wie es vorgeschlagen wird. Kleine Änderungen muß ich ja leider immer machen, weil ich viel Dinge halt nicht vertrage.

Die zweite Woche ist jetzt auch schon rum. Trotzdem ich krank bin und viel liege  muß, habe ich auch diese Woche wieder an Gewicht verloren. Diesmal waren es 1,2 kg. Jedes Gramm, das weg ist,  ist ein Gutes!

Fitness-Studio Besuch

Vitalien-Schleswig Eröffnet

Vitalien-Schleswig Eröffnet

Ich war heute das erste Mal seit einem Jahr wieder im Fitness-Studio. Es war echt schön und ich fühlte mich gut aufgehoben. Am Samstag hatte das Vitalien in Schleswig Eröffnung und direkt am Montag hatte ich das erste Probetraining.

Als erstes wurde eine Anamnese gemacht und der Trainer besprach danach alles mit mir. Wegen meines Asthmas machte er sich gar keine Sorgen, er hat es  vermerkt und mir gleich eine Sportgruppe empfohlen, sie nennt sich Pulmo Fit. Das Besondere am Vitalien: mein behandelnder Doktor arbeitet mit dem Studio zusammen. Find ich echt gut.

Zum Aufwärmen bin ich erstmel aufs Ergometer. Der Trainer fragte mich des häufigeren, wie es geht und achtete sehr auf meine Atmung. Danach kam dann ein spezielles Programm, welches genau auf meine Probleme abgestimmt ist. Neben der genauen Abstimmung des Programms auf mein Asthma, wird so auch künftig die Muskulatur zur Stärkung meines Rückens trainiert. Zum Abschluß nochmal zur Fettverbrennung aufs Ergometer und 20 Minuten Radeln – extra ein Fettverbrennungsprogramm. Auch während dieses Trainings kam zweimal ein Kollege vorbei und hat mich beobachtet. Ich bin ziemlich glücklich darüber.

Zum Schluß bin ich an den Thresen geganen um noch etwas zu trinken. Auf meine Anfrage welche Inhaltsstoffe in den Getränken sind bekam ich sofort eine präzise Aussage und konnte die Inhaltsstoffe nachlesen. ich Kann diese Studio also nut zu gut weiter empfehlen.

Können Asthmatiker Sport treiben?

BreathtakingCreative Commons License photo credit: cmaccubbin

Schwimmen und Sport bei Asthma

Ich kenne viele Kinder mit Asthma die vom Sport befreit sind. Ich persönlich halte da gar nichts davon. Wie ich ein Schulkind war konnte ich oft am Schulsport nicht teilnehmen. Ich konnte nie die zwei Runden um den Sportplatz laufen und war nie so schnell wie die anderen. Das hatte zur Folge das ich immer die Letzte war die gewählt wurde, wenn es darum ging Mannschaften zu bestimmen. Aber in einer Sache konnte mir keiner etwas vormachen und das war im Schwimmen.

Mein Lungenfacharzt hatte meinen Eltern gesagt, gehen sie mit dem Kind schwimmen. 1976 habe ich im TSV Schleswig angfangen. Ich wurde Leistungsschwimmerin und war fast jeden Tag in der Schwimmhalle in Schleswig. Da war ich nicht die“ Kranke“, da war ich Frauke. Meine Trainer wußten alle Bescheid und auch meine Schwimmkollegen. Jeder wußte wo meine Tasche war und wo meine Sprays zu finden sind.

Nur wenn es um Wettkämpfe ging, mußte meine Mutter mit. Sie dachte sich: oh nein in der Halle sitzen und nur warten? Nee, das war nicht ihr Ding. Viel zu Langweilig. So wurde sie kurzerhand zur Kampfrichterin. Das fand ich immer doof, weil Muttern dabei war. Aber es half nichts. Im Schwimmen war ich gut, wurde Kreismeisterin und Vereinsmeisterin und habe viele Wettkämpfe mitgeschwommen.

Nun brauchte man  wenn man in einem Verein mitmacht und auch an Wettkämpfen teilnimmt eine Bescheinigung vom Sportarzt. Das erwies sich immer als schwierig, da die Sportärzte mir damals keine Bescheinigung ausstellen wollten. Aber ich hatte ja den tollen Dr. J. Der stellte die wichtige Bescheinigung aus und ich konnte weiter schwimmen.

Meine Schwimmzeit war eine tolle Zeit, die mich zudem gemacht hat was ich heute bin. Noch heute gehe ich regelmäßig schwimmen. Denn da habe ich am wenigsten Probleme. Vorher einmal prophylaktisch inhalieren und los gehts. So kann man jede Sportart machen. Man muß halt auf die Atmung achten und sein eigenes Tempo machen. Man denke nur an die Schwimmerin Sandra Völker, die trotz ihres Asthmas sehr erfolgreich war und sogar bei Olympischen Spielen gestartet ist.

Sehr viel Spaß habe ich besonders beim Langstreckenschwimmen, wie z.B. dem alljährlichen Müritzschwimmen. Das ist zwar anstrengend, aber man fühlt sich danach richtig toll.  Leider ist die Datenbank der Schwimmergebnisse aus den letzten Jahren nicht verfügbar, sonst könntet ihr meine Zeiten dort einsehen. Ich habe für die knapp 2 Kilometer lange Strecke immer so zwischen 46 und 50 Minuten benötigt.

Wichtig dabei ist :KEIN WASSER SCHLUCKEN! Da kann man schnell eine Lungenentzündung bekommen und die ist für einen Asthmatiker nicht wirklich von Vorteil.

Also Mütter und Väter schickt eure Kinder schwimmen. Glücklicherweise ist mein Sohn gesund, Er zeigt keinerlei Anzeichen für Asthma oder Allergien. Trotzallem geht er regelmäßig zum Schwimmen. Er will zwar kein Leistungsschwimmer werden, aber sein Wunsch ist Rettungsschwimmer zu werden. Er ist auf dem besten Weg dahin. Mittlerweile ist er beim DLRG SChleswig und macht seinen Juniorretter.