Knoblauch

June 002
Ich liebe Knoblauch, ob im Tzaziki, Scampi in Knoblauchsosse, Knoblauchsosse zum Grillen u.s.w. Am liebsten esse ich Pommes mit Tzaziki. In Zukunft werde ich aber wohl auf Knoblauch verzichten müssen, da ich ihn anscheinend nicht meht vertrage. Am Samstag hatten wir Pizza bestellt mit einer leckeren Knoblauchsosse. Das war so lecker!

Nachts fing es dann an, mir war gar nicht gut. Bauchschmerzen und alles was dazu gehört. Naja, ich dachte, hast wohl zuviel gegessen und hakte die Sache wieder ab. Am Abend haben wir die Reste gegessen. Nachts dachte ich, ich muß sterben! Mir, war  so schlecht. Das war nicht das erste Mal, dass es mir nach Knoblauch so elend war. Ich hatte es schon öfter und eigentlich habe ich es immer ignoriert, weil ich nicht auch noch auf Knoblauch verzichten möchte.

Aber es bleibt mir scheinbar nichts anderes übrig als in Zukunft beim Essen auch noch auf Knoblauch zu achten. Nachdem ich, z. B. wenn wir Essen gehen,  ja schon ohne Paprika und ohne frische Tomaten bestellen muß und eigentlich auch schon länger ohne Zwiebeln, muß ich nun halt auch auf Knoblauch verzichten.

Manchmal nerven meine Allergien mich total! Dabei soll Knoblauch doch so gesund sein!

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Der Kampf gegen das Gewicht

Wie ja viele von euch wissen habe ich Übergewicht und ich kämpfe schon länger dagegen an. Mein Höchstgewicht war 120 kg das war 2006 im März. Da war ich in der Reha in Mölln wegen orthopädischer Probleme und da setzten sie mich auf Diät. Natürlich auch um meinen Rücken zu entlasten. Ich nahm in der Reha 8 kg ab und das  in nur fünf Wochen. Wie? Durch viel Sport und eine komplette Ernährungsumstellung. Eben Kalorien und Fettarm ernähren. Es ging sehr gut und das Essen machte mich sogar satt. Problematisch sind aber immer meine vielen Allergien. Ich vertrage  Tomaten, Paprika, Knoblauch und viele Gewürze einfach nicht. Ich darf auch leider nicht zuviel Fisch essen.

Dennoch hat die Küche es immer hinbekommen, mich zu bekochen. Ich habe immer Bescheid gesagt, wenn es was gab was ich nicht vertragen habe. Entlassen wurde ich also mit 112 kg. Danach nahm ich leider nichts mehr ab. Allerdings auch nicht mehr zu.

Vor 2 Wochen habe ich mich wieder dazu entschlossen gegen die Kilos anzukämpfen. Kämpfen ist eigentlich der falsche Begriff. Ich habe mich im Fitness Studio angemeldet und mache einen Myline Kurs.

Mein Startgewicht war 113,9kg.  Zwei Treffen hatte schon. In der ersten Woche habe ich 2,4 kg abgenommen.  Darüber bin ich sehr froh, denn es geht wieder Berg ab. Diese Woche war dann aber wieder nicht so gut. Ich bin zur Zeit wieder krankgeschrieben, mein Fuß macht mir Probleme.  Deshalb war ich diese Woche auch kein einziges mal beim Training. Ich bin gespannt, was das heute abend ausmacht. Habe mich an das Programm gehalten und genau so gegessen wie es vorgeschlagen wird. Kleine Änderungen muß ich ja leider immer machen, weil ich viel Dinge halt nicht vertrage.

Die zweite Woche ist jetzt auch schon rum. Trotzdem ich krank bin und viel liege  muß, habe ich auch diese Woche wieder an Gewicht verloren. Diesmal waren es 1,2 kg. Jedes Gramm, das weg ist,  ist ein Gutes!

Die Bäume schlagen aus…

2009-03 München, Puppling 041Nein, keine Angst,  heute singe ich keine alten Volkslieder, aber es geht um die Bäume, die ihr Wintergesicht verlieren. Sie legen sich wieder Blätter und Blüten zu. Es ist endlich Frühling und es ist so schön draussen. Wenn da doch nur nicht diese blöden Birkenpollen wären. Die Birke ist ein schöner Baum, leider sind aber seine Pollen für mich das Schlimmste was es gibt.
Heute kann ich mal wieder nicht vor die Tür, denn ich niese mich um die Ecke. Die Augen jucken und die Luft wird knapp. Echt nicht schön! Also sitzte ich in unserem schönen Haus, schaue Fernsehen und sitzte am Laptop. Eigentlich ist das nicht das, was man an einem freien Tag machen möchte, vor allem dann nicht, wenn draußen die Sonne scheint. Ich hoffe das mein Antiallergikum gleich anfängt zu wirken, dann kann ich wenigstens wieder aus den Augen schauen.

Zu allem Übel meinen die Bauern da draußen auch noch ihr braunes „Düngemittel“ auf den Feldern ausbringen zu müssen – Gülle!

Es stinkt mir… aber gewaltig!

Das Pfeifen der Lunge

Es war mal wieder soweit. Abends vor dem Schlafen. Ich konnte nicht einschlafen, weil ich beim Athmen wieder Pfeiftöne von mir gab. Ich hatte zwar keine akuten Probleme aber dieses Pfeifen nervt mich immer kollosal. Ich habe zwar meine Dauermedikation genommen, aber um das Pfeifen zu beenden muß ich mein Notfallspray nehmen.

Unser Schlafzimmer ist echt gut eingerichtet. Wir haben Laminat verlegt und haben Allergiker geeignete Bettwäsche. Im Sommer gehen wir bevor wir zu Bett gehen in die Dusche, um Pollen, Staub und sonstige Allergene rauszuwaschen, vor allem aus den Haaren. Gelüftet wird auch regelmässig, daran liegt es alles nicht.

Trotzdem taucht es abends manchmal auf das gemeine „Hiemen“ und es nervt. Vielleicht hat ja ein anderer Asthmatiker eine Idee, die mir helfen könnte. Bin dankbar für jeden Tipp.

Die richtige Ernährung bei Neurodermitis

Auf das Thema Ernährung bei Neurodermitis brachte mich ein Kommentar von radelduel und so mache ich daraus einfach einen Artikel.

Bei Neurodermitis gibt es keine Diät, die einem hilft das Hautbild zu verbessern. Es gibt nur Ernährungsempfehlungen. Viele Neurodermitiker haben ja auch viele Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die man natürlich beachten muß. Ich achte sehr auf, was ich esse und weiß durch die jahrelange Krankheit, welche Lebensmittel meiner Haut gut tun und welche ich meiden muß. Ich vertrage z.B überhaupt keine Zitrusfrüchte und Schalentiere. Denn nach dem Genuß dieser Produkte, fange ich total an „auf zu blühen.“

Während der Reha auf Sylt habe ich hypoallergene Kost gegessen. Das Problem an dieser Ernährung ist leider, dass man bei der Zubereitung auf Gewürze (Pfeffer) verzichtet und der Geschmacksträger das Fett ist. Da ich aber Übergewichtig bin, ist diese Form der Ernährung zwar gut für die Haut, aber nicht für die Figur. Mein Hautbild war da natürlich super, nur abgenommen habe ich dadurch nicht.

Bei hypoallergener Kost wird auf  Innereien, Schweinefleisch, fertige Aufschnittsorten, Eier, Krustentiere und  auf Fischfertiggerichte verzichtet. Viele Kräuter müssen gemieden werden. Auf Fertiggerichte verzichte ich auch, weil ich nie genau weiß, was da wirklich alles drin ist. Manche Gmüsesorten sind auch nicht so gut für Neurodermitiker geeignet. Beispielsweise Tomaten, Paprika, Pepperoni und Sellerie. Bei den Obstsorten ist es ähnlich: ich vertrage z.B. keine Zitrusfrüchte, frische Ananas und  Kirschen. Aber es ist bei jedem Neurodermitiker und Allergiker anders. Zusätzlich sollte man auf viele Süssigkeiten verzichten.

Es gibt also keine spezielle Diätempfehlung, wie gesagt, jeder Neurodermitiker und Allergiker, weiß was er verträgt und was er meiden soll.

Während der Schwangerschaft habe ich auf die oben aufgeführten Lebensmittel verzichtet und meinen Sohn ein halbes Jahr gestillt. Danach haben wir sehr langsam mit dem “ Zufüttern“ angefangen. Jede Woche kam ein neues Lebensmittel dazu. Nie waren es zwei auf einmal. Morgens die erste Mahlzeit war immer Muttermilch. Das habe ich das ganze erste Lebensjahr gemacht. Ansonsten haben wir hypoallergene Milch genommen. Ich weiß noch, dass das erste Lebensmittel die Birne war. Das war gar nicht so einfach in den ganzen Gläsern waren vor 10 Jahren noch andere Zusatzstoffe enthalten, also habe ich alles selbstgekocht. Dann kam die Kartoffel u.s.w. Die Zeit war total anstrengend, weil man immer genau geschaut hat wie die Haut vom Sohn aussah und wie er reagiert hat. Aber der Aufwand hat sich gelohnt  mittlerweile ist mein Sohn fast 11 Jahre alt  und er hat bis jetzt keine Allergien und keine Neurodermitits. Aber man kann es ja nie ausschliessen, ob noch welche Auftreten werden. Das eine Jahr war ich sehr unruhig und wir haben ihm Blutabnehmen lassen, um den IgE bestimmen lassen. Zu dem Zeitpunkt war alles ok.  Zum Glück!!

Kreuzallergie / Kreuzreaktionen

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Kreuzallergien durch Pollen

Kreuzallergien/Kreuzreaktionen sind sehr gefährlich. Man ißt eine Gemüsesorte, die man immer gerne gegessen hat und plötzlich reagiert man darauf. Bei mir fängt die Nase an zu laufen und die Augen jucken, dann wird das Atmen schwerer und langsam schwillt mir der Hals zu.

Bei einer Kreuzreaktion passiert folgendes: bestimmte Nahrungsmittel sind miteinander verwandt. Zum Beispiel man hat eine Allergie gegen Nüsse.  Meistens ist man auf die Pollen der Haselnuss allergisch und so kann es zu mehreren Reaktionen kommen z.B. auf die Pollen der Birke, Buche, Eiche und Erle und natürlich auf Nüsse. Da es durch diese Kombination zu vielen weiteren Reaktionen kommen kann, sind die Kreuzallergien so schlimm. Das Schlimmste daran ist, dass man es nicht weiß, ob man drauf reagiert. Es kann zu ganz gefährlichen Situationen kommen, sogar bis zum Tod. Ich hatte solche Reaktionen schon mehrfach erlebt und das ist nicht wirklich so toll. Ich bin extrem vorsichtig geworden, habe immer meine Notfallmedikation in der Tasche und greife dann auch schnell zum Cortison. Auch wenn ich irgendwo eingeladen bin, frage ich immer nach was im Essen ist. Bis jetzt ist es immer gut gegangen und darüber bin ich sehr froh.

Es kann zum Beispiel bei einem Hausstaubmilbenallergiker sein, das er keine Schalentiere verträgt also sollte man immer als Allergiker darauf achten, ob es nicht irgendwelche verwandte Stoffe gibt und auch den Doktor danach fragen.

Protopic – Segen oder Fluch?

Vor zwei Woche habe ich eine neue Salbe für meine Hände bekommen. Ich habe lange überlegt. Was mache ich jetzt: benutze ich sie oder nicht? Diese Salbe heißt „Protopic.“ Ist sie nun ein Teufelszeug oder ein Segen?

Der Wirkstoff heißt Tacrolimus- Monohydrat. Sie hat wahnsinnig viele böse Nebenwirkungen und man sollte vorher wirklich überlegen, ob man sie benutzen oder sich weiter quälen will. Es gibt sie in zwei Stärken entweder 0,1% oder 0,03%. Ich habe 0,1% bekommen. Als erstes sollte man mit seinem Dermatologen reden. Da ich aber schon mal Elidel bekommen habe, waren wir der Meinung ich wüßte Bescheid. Aber seitdem ich das letzte mal Elidel bekommen habe sind mittlerweile 3 Jahre vergangen und diverse Nebenwirkungen dazu gekommen.

Ich habe meine Hände häufig mit Cortison der Stärke 3 einreiben müssen und leider auch viele andere Körperstellen, die von meiner Neurodermitis befallen waren. Mittlerweile sind nur noch Kniekehlen und immer sehr schlimm meine Hände befallen.

Zurück zu Protopic. Mein Mann und ich haben uns lange schlau gemacht und haben dann beschlossen das ich es ausprobiere. Vorallem auch weil mein Leidensdruck doch sehr hoch war. Also habe ich die vielen kleinen und großen offenen Stellen eingerieben und mich ganz genau an die Anwendungsbeschreibung gehalten. Nach kurzer Zeit sind alle Stellen verheilt und ich habe die Salbe wieder abgesetzt. Ich pflege meine Hände jetzt nur noch mit Fettcreme. Bis jetzt sind keine Nebenwirkungen aufgetreten.

Mal sehen, wie die Langzeit Wirkung ist und was passiert, wenn ich wieder arbeiten muß.

Da ich es wichtig finde, welche Risiken und Nebenwirkungen der Wirkstoff hat, hier noch ein paar weiterführende Informationen:

Tracolimus – Wikipedia, Gesundheitswarnung der FDA, Patientenaufklärung Doktor Eichler

Ein Hund trotz Tierhaarallergie

Seit dem 17. Juli haben wir einen Mischlingshund. Es ist ein Mix aus Border-Collie und Münsterländer.

Es fing alles im April an, als meine Freundin mir sagte, ihre Hündin hat sechs Babys bekommen. Wir haben uns die Welpen gleich am nächsten Tag angeschaut. Eines niedlicher und süßer wie das andere. Es waren 5 Mädchen und ein Junge. Der Rüde hatte es meinem Mann sehr angetan. Ich habe immer gesagt geht nicht los, wir können kein Tier nehmen. Damit war für mich die Sache erstmal erledigt aber meine beiden Männer waren schon verliebt in den kleinen Racker.

Nach ca. 6 Wochen habe ich dann gesagt, ich könnte mir auch vorstellen, den Rüden zu nehmen. Da haben wir mit der Testphase angefangen. Vielleicht vorweg: ich hatte nie irgendwelche Allergie-Probleme, wenn ich bei meiner Freundin und ihrer Hündin war. Und ich bin oft bei ihr. Es ging mir da immer gut, keinerlei Asthmaprobleme und auch keinen allergischen Schnupfen. Also zur Testphase jedes mal wenn ich auf dem Hof war, habe ich den Rüden auf den Arm genommen und mit ihm gekuschelt. Ich habe meine Nase ins Fell gehalten und gekratzt hat er mich auch einmal. Ich hatte bei diesen Testungen immer alles dabei vom Nasenspray, Cortison, Notfallspray bis zur Dauermedikation. Ich brauchte die Medikamente kein einziges Mal. So habe ich es immer wieder gemacht, wenn ich da war und es passierte nie irgendetwas.

Hier bei uns im Haus waren alle glücklich und auch meine Freundin freute sich sehr das wenigstens ein Welpe in der Nähe bleibt. Die anderen 5 Welpen sind inzwischen in ganz Deutschland verteilt.

Mittlerweile sind 3 Monate vergangen und „Sisko“ (so heißt unser Hund) lebt bei uns. Das Allerschönste ist, dass es mir dabei gut geht. Am Anfang war es schon komisch und wir haben immer sehr auf meinen Gesundheitszustand geachtet. Ich kann nur sagen, dass der Hund eine Bereicherung für unsere ganze Familie ist und ich mir nicht mehr vorstellen ohne unseren Wuff zu sein.

Mein Sohn freut sich jeden Tag über seinen „kleinen Bruder“, wie er liebevoll Sisko nennt. Sogar mein Mann verläßt jetzt häufiger seinen Laptop und macht lange Runden mit seinem Hund. Für mich ist es toll. Ich hatte in meiner ganzen Kindheit keine Tiere, bis auf ein paar Fische, aber mit denen kann man nicht kuscheln.

Nussallergie – eine lebensbedrohende Gefahr

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Nussallergie - echt gefährlich

Naja eine Nussallergie ist ja nicht so schlimm, dann ißt man halt keine, denkt sich sicherlich jeder. Eine Allergie gegen Nüsse ist aber ganz schlimm. Man reagiert auf unterschiedlichste Weise. Schleimhäute schwellen, es entstehen Hautpusteln, man bekommt plötzlich schlecht Luft. Das kann bis zu einem anaphylaktischem Schock und damit bis zum Tod gehen.

Schaut mal auf eine Verpackung und ihr werdet euch wundern. Letztens hat mein Mann mal die neue Red Bull Cola gekauft, weil alle davon schwärmen. Ich dachte mir nichts Böses und habe einen Schluck genommen. Bin dann meinen Sohn aus der Schwimmhalle holen gegangen und plötzlich stand mein Mann neben mir und fragte, ob alles ok ist. Er hatte nachgelesen was alles im Red bull enthalten ist. Paßt auf: Es sind jede Menge verschiedene Auszüge aus diversen Nussarten drin. Schreck in der Abendstunde! Zum Glück ist alles gut gegangen, weil ich nur einen winzigen Schluck genommen habe (das Zeug schmeckt mir ja nu mal gar nicht).

Leider geht es nicht immer ohne Probleme. Ihr könnt ja mal auf die Verpackungen schauen, da gibt es Käsesorten in denen Spuren von Nüssen sein können. Auch in verschiedenen Aufschnittarten befinden sich oft Spuren von Nüssen.  Auch Fertig-Backmischungen kommen bei einem Nussallergiker nicht gut an. Leider wissen es viele Leute nicht und denken: Back ich doch mal schnell einen Kuchen. Nachher sind dan doch Nüsse drin und man hat das Problem.

Warum können in so vielen Produkten Spuren von Nüssen enthalten sein? Ganz einfach: Die Produktionsbetriebe stellen auf einemBand meist mehrere gleichartige Produkte her. In dem einen sind dann Nüsse drin, das Band wird gereinigt und das nächste Produkt wird produziert. Kleinste Spuren von Nüssen aus dem ersten Produkt können nun trotz Reinigung des Bandes in das zweite Produkt gelangen. Ich backe ganz klassisch meine Kuchen komplett selbst, ohne Fertig-Mischung. Das geht genauso schnell und ist dazu auch noch günstiger. Sogar in normalem Brot vom Bäcker kann können Nüsse auftauchen.

Eine Nussallergie birgt auch oft die Gefahr einer Kreuzallergie. Viele Nussallergiker vertragen z.B. keine Äpfel oder Kiwis. Es gibt aber eine gute Broschüre von Allergopharma, die mir bei den verschiedensten Fällen hilft.

Der Tag der Hände – Handpflege nach Plan

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Hände sind unser Kapital

In manchen Krankenhäusern gibt es den Tag der Hände. Bei uns im Haus findet er regelmässig statt. Ich finde das ist eine tolle Idee. Unsere Hände sind unser Kapital. Sie sind in der Pflege und nicht nur in der Pflege, wichtig. Wir alle schauen auf die Hände von unserem Gegenüber, ob sie gepflegt sind, ob die Fingernägel angeknabbert sind, ob die Nägel gemacht sind u.s.w. Hände sagen viel über den Menschen aus. Auch Krankheiten kann man an den Händen erkennen. Man kann unter andere auch an den Händen erkennen, ob jemand raucht.

Ich bin der Meinung unsere Hände sind wichtig. Im Krankenhaus werden die Hände stark belastet und die Haut wird stark angegriffen. Daher muß vor allem Pflegepersonal seine Hände pflegen. Ich habe einen speziellen Pflegeplan bekommen als meine Hände sehr stark angegriffen waren und nach diesem Plan richte ich mich heute noch. Auf meinem Hautschutzpflegeplan wird mir empfohlen welche Einmalhandschuhe ich tragen soll, welche Hautschutzmaßnahme ich treffen sollte, welches Desinfektionsmittel und welche Seife ich nehmen kann und wie ich meine Hände pflege muß. Auf so einem Hautschutzplan steht was, wann, wie, womit die Hände gepflegt werden.

Ich habe einen speziellen Plan, der von der BGW zusammengestellt wurde, da ich an so vielen Allergien leide. Zum Hautschutz nehme ich Exipial Protect Creme. Als Handschuh bei der Arbeit trage ich Vinylhandschuhe. Bei längeren Tätigkeiten ziehe ich noch Baumwollhandschuhe unter die Vinylhandschuhe, damit es nicht so unter dem Vinyl schwitzt. Zur Händedesinfektion nehme ich Sterillium Pure und zum Hände waschen nehme ich Baktolan Pure. Da die Pflege nach dem Waschen das wichtigste ist, benutze ich dann Tannolact Fettsalbe. Die Händedesinfektion ist das Wichtigste. Waschen sollte man die Hände nicht zu oft, denn das Wasser reizt die Haut am meisten.

In jedem Krankenhaus oder in jeder Praxis sollte es eine Hautschutzplan geben. Dieser Plan ist wichtig und hilft euch sehr. Denkt dran nichts ist so wichtig, wie die Hände! Wenn die Hände kaputt sind, kann man kaum noch etwas schönes Unternehmen. Man kann z.B sein Kind nicht richtig an die Hand nehmen, weil die Hände schmerzen. Ich selbst habe meinen Sohn ganz lange nicht an die Hand nehmen können, weil die Stellen offen waren und immer genässt haben.

Im Jahr 2005 wurde ich daraufhin akut in die Asklepiosklinik Sylt eingewiesen. Die schnelle und professionelle Hilfe dort war der Wahnsinn! Für mich war dort das Schönste, dass mein Sohn mich an die Hand nahm und glücklich sagte: „Mama, toll ich kann dich endlich an die Hand nehmen“ und er strahlte mich an. Auf Sylt habe ich dann gelernt, wie ich trotz meiner Allergien meine Hände pflegen kann.  Trotz der Handpflege, des Einsatzes der oben genannten Cremes und Hilfen, schaffe ich es nicht, meine Hände so gut hinzubekommen, wie auf Sylt. Ich habe auch jetzt oft kaputte Finger und offenen Stellen an den Händen, aber ohne meine stetige Pflege wär es sicher noch viel schlimmer.

Ihr seht es lohnt sich die Hände zu pflegen, vor allem, wenn man so wie ich an Neurodermitis und vielen weiteren Allergien leidet.