Winterzeit – Erkältungszeit

más nieve

Winter ist Erkältungszeit

Winter ist eigentlich eine schöne Jahreszeit für Allergiker- es fliegen keine Pollen umher.

Aber der Winter ist auch tückisch, er ist kalt und nass oder richtig frostig. Viele Menschen sind erkältet und niesen und prusten vor sich hin. Viele Menschen lassen sich gegen Grippe impfen. Ich persönlich mache es nicht, obwohl ich ernsthaft überlegt habe mich dies Jahr impfen zu lassen. Fiel aus, da ich meine Hände mit Protopic einreibe und dann sollte man mindestens 14 Tage pausieren, bevor man sich impfen lässt.

Kurz vor Weihnachten traf mich dann die Erkältung und das ist bei einem Asthmatiker immer nicht so wirklich gut. Fing mit etwas Heiserkeit an und ich machte mir keine Gedanken darüber. Leider wurde es immer schlimmer. Meine Peak flow Messung wurde immer schlechter und landete schnell im roten Bereich. Das bedeutet für mich -  nach vielen gute Schulungen – dass ich handeln muß.

Als erstes steigerte ich meine normale Dosis vom Symbicort 320 von 2-0-2 auf 2-2-2. Das ist bei mir immer die erste Massnahme. Wenn das alles nicht hilft muss ich auf Cortison Tabletten zurück greifen. Aber estmal ein bisschen abwarten. Zudem sollte man inhalieren und alles was man sonst auch bei einer Erkältung macht -  viel trinken und warm halten.

Leider wurde es immer schlimmer, ich konnte nachts nur noch mit erhobenem Oberkörper schlafen um überhaupt zur Ruhe zu kommen. Nach einer ganz schlechten Nacht und einem ganz schlechten Peak flow, habe ich dann mit Cortison 20mg angefangen. Doch leider auch weiterhin ohne irgendeinen Erfolg. So hilft dann bei mir nur noch neben dem Cortison ein Antibiotika. Da mich solche Sachen fast grundsätzlich immer an Feiertagen oder Wochenenden treffen, hat mir mein Hausarzt ein Notfall Antbiotika aufgeschrieben, das ich immer im Schrank habe. Bei mir entwickelt sich dann neben einer fiesen Nasennebenhöhleentzündung, einer Kehlkopfentzündung dann in manchen Jahren auch eine Lungenentzündung. Diese gilt es dann einfach im Vorfeld zu verhindern.

Da schluck ich halt Antibiotika und Cortison, als dass ich noch schlimmer erkranke. Natürlich darf man so nur handeln, wenn man gut geschult ist und ein entsprechender Behandlungsplan mit den behandelnden Ärzten festgelegt wurde. Trotz allem muss man dann zügig seinen behandelnden Arzt über die Behandlung informieren. Einen Termin zur Asthmakontrolle habe ich schon, den habe ich ja alle 3 Monate.

Ich habe das letzte Antibiotika schon genommen, aber Cortison muss ich noch ein bisschen nehmen. Danach hoffe ich das es mir weiterhin besser geht und ich das Cortison dann auch wieder absetzen kann.

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Asthma-Anfall: Schulungen für den Notfall

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leichte Brise

Ich habe viele Vorträge und Schulungen über Asthma und Allergien besucht. Einige fanden während Krankenhausaufenthalten oder Rehaklinikaufhalten statt und hatten immer eines gemeinsam: bei allen Schulungen habe ich immer etwas mitgenommen und umgesetzt.

Vor einem Jahr hat mein Lungenfacharzt mich zum “Desease Managment” angemeldet. Ich habe einen ganzen Nachmittag und einen Samstagnachmittag in der Praxis verbracht und wieder viel dazu gelernt. Über das eigene Verhalten in Notsituationen und auch in normalen Alltagssituationen. Es wurde ein Notfallplan erstellt, den ich mir mittlerweile eingeprägt habe.

Man sollte täglich morgens und abends seine PEAK FLOW Messung machen. An Tagen, an denen es mir nicht gut geht mache ich auch mittags eine Messung. Da man einen eine normale Tagesmedikation hat und eine Notfallmedizin, richtet sich der Notfallplan nach diesen Medikamenten. Ich nehme täglich Symbicort 2×2 Hub und im Notfall oder als Prophylaxe ( z.B. vorm Nordic Walken )  mein Berodualspray. Sollte mein Peak Flow unter einen bestimmten Wert sinken und ich z.B stark erkältet bin steigere ich meine Tagesmedikation auf 3×2 Hub. Sollte es trotzdem nicht besser werden wird auf 4×2 gesteigert. Danach muß ich dann leider auf Cortison zurück greifen.

Dieser Plan wurde von meinem Lungenfacharzt erstellt und so verordnet. Sollte man aufs Cortison zurückgreifen, dann muß man seinen behandelnden Doktor darüber informieren. Ich hole mir dann meistens einen Kontrolltermin.

So und so gehe ich jedes Quartal zur Kontrolle und zur Lungenfunktion. Seitdem ich regelmäßig mich selbst kontroliere und auch meine Männer darüber informiert sind, was im Notfall passieren muß, geht es mir besser und ich fühle mich deutlich sicherer. Bei akuter”Luftnot” sollte man -  auch wenn es schwer fällt -  zunächst einmal Ruhebewahren. Notfallmedikation nehmen und das Spray nach einer kurzen Zeit nochmal benutzen. Man sollte sich fest an den Plan halten. Auch eine Peakflow Kontrolle ist hier angebracht. Wichtig ist, genau zu dokumentieren, was man macht und welche Daten sich ergeben. Hilft das alles nicht, muß man den Notarzt rufen. Vorteilhaft ist dann, wenn man die Dokuentation vorlegen kann. Das hilft dem Nozarzt ungemein.

Mein Tipp daher:  Sprecht mit euern Ärzten über diese Schulungen und kontaktiert auch ruhig proaktiv eure Krankenversicherung, ob es nicht eine entsprechende Schulung oder ein von der Kasse bzw. Versicherung   gestütztes Programm gibt. Also besucht Schulungen und setzt euch mit der Krankheit auseinander. Macht euch schlau! Das gibt Euch Sicherheit im Umgang mit dem Asthma.