Gut für die Neurodermitis-Haut: Badesalz aus dem Toten Meer

Day 44b: Full Bath
Seitdem ich 2005 auf Sylt in der Rehaklinik war, bade ich regelmässig etwa 2-3 mal die Woche.

In der Asklepios-Klinik auf Sylt gehörte das Baden mit Badesalz des Toten Meeres zum Standard. Hier zu Hause nehme ich zum Baden immer Totes Meersalz und mische das Badewasser mit einem Öl.

Das Meersalz bekommt man in jedem guten Drogeriemarkt und auch manchmal sehr günstig beim blauweißen Feinkost-Discounter. Beim Öl suche ich mir immer mal eine andere Sorte aus. Am liebsten aber nehme ich Mandelöl. Das Mandelöl vertrage ich immer sehr gut. Da ich neben der Neurodermitis auch viele Hautallergien habe, achte ich beim Öl darauf, an wievielter Stelle das Parfum in der Zutatenliste auftaucht. Je nachdem an welcher Stelle eine Zutat steht, ist dies ein Indikator für die im Produkt verwendete Menge. Dies ist im übrigen auch bei Lebensmitteln der Fall und gesetzlich verankert.  Oft findet man auch Öle ohne künstliche Duftstoffe, welche man dann bevorzugen sollte.

Durch das regelmässige Baden habe ich wirklich deutlich weniger Probleme mit der Neurodermitis. Man sollte jedoch darauf achten, sich nach einem Bad noch einmal kurz abzuduschen und danach mit einer guten und passenden Lotion zu pflegen. Auch das Ausruhen nach einem Bad ist immer sehr wichtig, dies gibt der Haut Zeit zu entspannen und die Mineralien besser aufzunehmen.

Eine unangenehme Nebenwirkung ist leider, dass die Nebenkostenabrechnung wegen des höheren Wasserverbrauches entsprechend negativ ausfällt.

Mittlerweile gibt es auch ein Totes Meersalz Shampoo von der Firma Murnauer. Ich finde es sehr gut. Ein Neurodermitiker hat  meistens nämlich auch noch Probleme mit juckender Kopfhaut. Dieses Shampoo ist echt Klasse und hilft sehr gut. Nachteil hier ist, dass man gerade als Frau ohne blumig duftendes Haar auskommen muß. Aber da hier kein Parfüm im Shampoo ist und meine Kopfhaut so endlich Ruhe gibt, ist mir dies mittlerweile auch sehr recht. Hauptsache es juckt nicht mehr!

Creative Commons License photo credit: lorda

Urlaub – am liebsten an der Nordsee

Jeder Mensch führt gerne mal in Urlaub. Auch ich. Am liebsten fahre ich ans Meer und da habe ich ein paar Lieblingsorte. An diesen Orten geht es mir immer sehr gut. Neben Korfu gehören dazu die Insel Sylt und die Insel Römö.

Korfu ist leider für uns als Familie, die wir auf die Ferien angewiesen sind, zu teuer geworden. Auf der griechischen Insel war ich mal 2 Wochen in Urlaub und in diesem Urlaub hatte ich keinerlei Probleme. Das Essen habe ich sehr gut vertragen und die Luft war sehr gut für mich. Auf Korfu hatte ich keine Asthmaprobleme und brauchte nicht einmal ein Antiallergikum. Allein das war schon das beste am ganzen Urlaub! Natürlich war auch die Insel sehr schön und das Mittelmeer war traumhaft. Besonders gut weil es Salzwasser ist. Für Neurodermitiker das beste Wasser für die Haut.

Genauso gut geht es mir auch auf Sylt. Dadurch dass ich dort mal 4 Wochen in der Rehaklinik war, habe ich die Insel lieben gelernt. Die Luft auf Sylt ist allergenarm, so dass ich dort viel weniger an Medikamenten benötigte. Das Antiallergikum konnte ich oft schon nach ein paar Tagen absetzen (nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten nattürlich). Nach ein paar Tagen konnte ich meistens auch meine Symbicort Dosis reduzieren. Ein guter Nebeneffekt ist auf Sylt das Reizklima, welches einen unheimlich abhärtet und die Abwehrkräfte steigert. In den Jahren in denen ich auf Sylt war (je 3-4 Wochen), war ich weniger und nicht so stark erkältet. Meine Haut heilt durch das Salzwasser immer sehr gut ab, da reichen manchmal auch nur 1-2 Bäder im Meer.

Die Insel Römö hat bei mir auch eine gute Wirkung. Dort lasse ich manchmal mein Antiallergikum Aerius weg. Aber mein Dosierspray benutze ich dort kontinuierlich weiter, weil wir dort meistens zelten. In freier Natur in der Nähe von Gräsern und diversen Bäumen ist mir das einfach sicherer. Nach Römö fahren wir häufiger auch mal eben für nur einen Tag, dort können wir so richtig gut am Sandstrand ausspannen und dort Ärgern mich im Sommer die Pollen nicht zu sehr. Auf Römö genieße ich einfach die Luft und das Meer. Ob Römö auch eine Langzeitwirkung bei mir hat, weiß ich noch nicht, da wir dort eigentlich immer nur für eine Woche oder nur einen Tag waren.

Um meiner Haut aber auch zu Hause immer mal was gutes zu tun, mache ich regelmäßig Bäder in Totes-Meer-Salz. Dazu kommt immer als Badezusatz etwas Mandelöl. Naturlich könnte man auch ein Bad in Balneum Hermal machen, aber das ist meistens zu teuer.